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Ein Laptop bestellt und 2 erhalten.

20.02.2008 22:45 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


22:40

Hallo ich stehe vor folgender Situation und bin mir nicht ganz sicher wie ich nun vorgehen soll, oder was passiert wenn ich nichts mache. Zum Sachverhalt:
Im Dezember bestellte ich Online ein HP Laptop bei der Firma Cyberport (Ratenkauf) preis 999 Euro. Nach einer Woche erfuhr ich das, das gewünschte Model nicht mehr im Programm sei, dafür gab es aber ein vergleichbares Model für 50 Euro weniger. Ich entschied mich für das Vergleichsmodel und bekam es nach wenigen tagen per Post.
Das Laptop vom Typ HP Pavilion tx1320eg fing leider nach 3 tagen an zu "schnarren". Irgendetwas war mit dem Internen Lüfter nicht in Ordnung. Ohne lange zu zögern schickte ich das Laptop innerhalb von 14 tagen zurück und bekam nach der Eingangsbestätigung von Cyberport die Info das dieses Gerät nicht ausgetauscht werden kann da es nicht mehr im Programm ist.
Wir könnten aber mit einer Zuzahlung von 50 Euro das in wenigen tagen verfügbare nachfolger model bestellen. Der Preis würde verrechnet und die fehlenden 50Euro würden von dem noch bestehenden Guthaben vom Cyberportkonto abgezogen.
Wenige tage später bekam ich die Bestätigungsmail das, das neue Laptop bezahlt ist und in 3-4 Tagen versendet wird.
Komischer weise erreichte uns am nächsten tag ein Paket. In diesem Paket befand sich das "alte" zuerst gelieferte Laptop welches repariert wurde. Ich schaute mir meine Mails noch mal an und wartete bis zum Liefertermin des versprochenen Nachfolgermodels. Zum Liefertermin bekam ich ein Zweites Paket mit dem gewünschten Laptop. Ich habe zu beidem Laptops eine Mail mit der Zahlungsbestätigung bekommen obwohl ich nur das erste bezahlt habe.

Was könnte passieren wenn ich beide behalte ohne ein Wort zu sagen? könnte ich dafür rechtlich belangt werden?

Natürlich möchte ich das hochwertigere nachgelieferte Model behalten, das zuerst gelieferte ist nun aber schon "gebraucht".

Wie soll ich mich verhalten? Was könnte passieren?

vielen dank, MFG

20.02.2008 | 23:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Wenn der Verkäufer eines der Notebooks zurückfordert, müssen Sie es zurückgeben. Wenn der Verkäufer den Doppelversand nicht bemerkt und das Notebook nicht zurückfordert, müssen Sie es nicht zurücksenden.

Ihr Kaufvertrag lautet auf das neue Notebook, daher gehört dieses definitiv Ihnen. Das gebrauchte Notebook sollten Sie aufbewahren, nicht verwenden und lagern, bis es zurückgefordert wird. Sie sollten es nicht anschalten oder sonstwie gebrauchen. Zusätzlich können Sie den Verkäufer auffordern, das Gerät auf dessen Kosten abzuholen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Rückfrage vom Fragesteller 22.02.2008 | 18:06

Wielange sollte ich das Laptop aufbewahren um sagen zu können das es nun mir gehört ? kann soetwas verjähren ?

Das "alte" Laptop wurde vor dem Garantiefall ja schon verwendet, seitdem aber nicht mehr verwendet, ist aber schon gebraucht.

Besten Dank, mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.02.2008 | 22:40

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Herausgabeanspruch aus Eigentum verjährt nach 30 Jahren, dabei muß der Eigentümer aber nachweisen, daß der konkrete Gegenstand ihm gehört. Dies dürfte hier schwierig sein, da Sie eine Zahlungsbestätigung erhalten haben, die als Eigentumsübertragung anzusehen sein dürfte und schwer anzugreifen ist.

Zugleich verjährt der Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung nach 3 Jahren, dabei muß der Verkäufer nur nachweisen, daß Sie den Laptop ohne Vertrag erhalten haben. Dies dürfte hier etwas schwierig sein, da Sie eine Zahlungsbestätigung erhalten haben.

Streng nach Gesetz müssen Sie also 30 Jahre warten, bis der Laptop Ihnen gehört.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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