Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ein Grundstück u. ein Kto. in Brasilien: Versteuerung in Deutschland?

09.03.2014 16:25 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Wehle


Sehr geehrte Herren Anwälte,

a) Habe ein Grundstück in Bras. vor ca. 8 Jahren geerbt.
Muss ich es in meiner D Steuererklärung angeben ? (um mich nicht strafbar zu machen?)

Habe keinerlei Einnahmen dort.Würde es frühestens in zwei Jahren verkaufen.
Bisher gebe ich es nur in meiner Bras. Steuererkl. an. Verdiene nur in D.

b) Habe auch ein Girokto.in Bras. welches ich lediglich zur Zahlung der dortigen Grundsteuer nutze. Sonst liegt kaum ein Betrag darauf. Muss ich das Kto. in meiner D Steuererklärung angeben? (um mich nicht strafbar zu machen?)
Bisher gebe ich es nur in meiner Bras. Steuererkl. an.

Meine Sparkasse in D und infolge auch der D Staat wissen eh davon, da ich bereits jährlich eine Überweisung nach Bras.tätige.

Mit freundlichen Grüssen.






-- Einsatz geändert am 09.03.2014 16:39:48

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:

a) Grundsätzlich sind Sie mit einem Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt in Deutschland der deutschen Einkommensteuer mit Ihrem Welteinkommen unterlegen. Soweit Sie mit dem ererbten Grundstücke keine Einkünfte im Sinne von § 2 EStG erzielen, müssen Sie auch nichts dazu erklären.

Ein steuerbarer Vorfall kann aber der Antritt des Erbes in Brasilien darstellen, dieser unterliegt der Erbschaftssteuer. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Brasilien besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen (gekündigt 2005) nicht mehr, so dass hier durchaus in beiden Ländern entsprechende Steuern anfallen können.
Die deutsche Erbschaftssteuer richtet sich vor allem nach dem Verwandtschaftsgrad und der Höhe des erworbenen Erbschaftsvermögens.

b) Auch hier gilt grundsätzlich das oben gesagte. Vermögen wird derzeit nicht in Deutschland versteuert, so dass lediglich Einkünfte aus Kapitalanlagen der sog. Abgeltungssteuer (25%) unterliegen würden.

Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Andreas Wehle

Wilhelmstr. 90
52070 Aachen

tel.: +49 (0)241 538 099 48
fax: +49 (0)241 538 099 489
email: info@rechtsanwalt-andreaswehle.de
web: www.rechtsanwalt-andreaswehle.de

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68199 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Fall schien ziemlich eindeutig zu liegen, sodass eine relativ kurze Antwort voll zufriedenstellend war und meinerseits auch keine Rückfragefunktion genutzt werden musste. Danke. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich denke meine Fragestellung war nicht so ganz einfach zu beantworten.Möglicherweise ging ich auch von einem unzutreffenden Sachverhalt aus (Beschluss Bundesverwaltungsgericht).In sofern bin ich mit der Beantwortung etc sehr ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke, Top service. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen