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Eigenündigung und Freistellung

12.09.2008 07:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Ich bin Arbeitnehmer, arbeite 20 Wochenstunden und plane, mit gesetzlicher Frist zum 15.10. zu kündigen, da die Betreuung meines Kindes bei meinem - vom Arbeitgeber eingeforderten Arbeitspensum (ohne Überstunden nicht zu bewältigen) - nicht mehr gewährleistet werden kann. Das hat für mich zwei Folgen: 1. Ich fühle mich als Frau, Mutter und Teilzeitangestellte gemobbt und 2. Ich würde mich gerne sofort freistellen lassen.
Mein Arbeitsvertrag spricht von Freistellung durch die Firma auch bei Eigenkündigung unter Anrechnung etwaiger Urlaubsansprüche. Erwächst daraus auch für mich ein Recht auf Freistellung? Ich möchte möglichst schnell raus aus dem Job, um mich wieder meinem vernachlässigten Kind zu widmen. Einen Sperrfrist vom Arbeitsamt wegen Eigenkündigung muß ich wohl leider in Kauf nehmen.
Sollte ich also in meiner schriftlichen Kündigung Freistellung verlangen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Entscheidend, ob Sie einen Anspruch auf Freistellung haben, ist die konkrete vertragliche Regelung, welche die Prüfung des Arbeitsvertrages erfordert. Häufig wird in vergleichbaren KLauseln nur dem Arbeitgeber ein einseitiges Recht eingeräumt, den Arbeitnehmer freizustellen.

Der Resturaub kann in jedem Fall von Ihnen genommen werde. Dieser könnte nur mit betriebsbedingten Gründe des Arbeitgebers verweigert werden.

Die Eigenkündigung sollte immer das letzte Mittel sein, so dass vorab das Gespräch mit dem Arbeitgeber gesucht werden sollte.

Eine Sperrfrist wird durch die Agentur f. Arbeit bei der Eigekündigung in jedem Fall verhängt werden.

Bei einer möglichen Freistellung sollten Sie sich diese in jedem Fall schriftlich geben lassen, da Sie die erfolgte Freistellung im Zweifel nachweisen müssen.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

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