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Eigentumswohnung unter Denkmalschutz - Abschreibungproblematiken

10.01.2014 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung: Aberkennung der Denkmalabschreibung

Eigentumswohnung gekauft 1999, Gesamtobjekt besteht aus mehreren Wohnungen, komplett saniert,
jährliche Abschreibung (Denkmal) auf Basis der Vorgaben des Steuerberaters der das Gesamtobjekt betreut hat, die Abschreibung wurde über 10 Jahre in den persönlichen Steuerbescheiden anerkannt.
Nun kommt dieser Steuerberater und verlangt eine Denkmalbescheinigung nach all dieser Zeit. Denkmalbescheinigung beantragt, Stadt will nur 2/3 der benannten
Sanierungskosten anerkennen, da die Baufirma nach der Fertigstellung Insolvenz wurde und keine Originalbelege für die Ausgaben vorliegen (Entscheidung gem. Verwaltungsgerichts-Urteil Leipzig).
Was kann ich tun? Muß der Steuerberater haften? Muß ich mit Steuernachzahlungen rechnen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Hier müssen Sie sehen, dass selbst bei Vorliegen einer Denkmalbescheinigung der (Verwaltungs-)behörde je nach Inhalt der Bescheinigung diese nicht unbedingt Bindungswirkung für das Finanzamt hätte und somit für die Abschreibung bzw. Abschreibungshöhe. Was mir noch nicht ganz klar ist, wann die Sanierung denn beendet war und wie der Steuerberater die Höhe der Kosten für die Sanierung berechnen konnte, obwohl keine Belege vorliegen, da er ja schlecht sonst die Höhe der Sanierungskosten und damit der Abschreibungshöhe berechnen konnte. Ggfs. wäre es sinnvoll gewesen, zumindest eine vorläufige Denkmalbescheinigung zum damaligen Zeitpunkt zu beantragen. Hier kommt es auf den Beratungsauftrag an, der der Steuerberater Ihnen gegenüber hat oder eben nicht hat, um eine Haftung prüfen zu können. Da keine bindenden Feststellungen der Verwaltungsbehörde vorlagen, war das Finanzamt von Amts wegen verpflichtet,
Ermittlungen über das Objekt einzuholen.
Diese Feststellungen hat das Finanzamt wohl vorgenommen, da es Ihnen eine Abschreibung gewährt hat. Die Einkommensteuerbescheide sind sicherlich unter Vorbehalt der Nachprüfung ergangen (§ 164 bzw. § 165 AO steht auf der ersten Seite des Bescheides) und können noch geändert werden, mit der Folge, dass Sie ggfs. Nachzahlungen samt Zinsen ( 6 % im Jahr) leisten müssen. Erstmal müssen Sie nachsehen, ob der Steuerberater die Haftung Ihnen gegenüber ausgeschlossen hinsichtich der Anerkennung der Höhe der Sanierungskosten. Dann kann ich Sie weiter beraten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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