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Eigentumswohnung rein gewerblich nutzen

02.03.2015 13:13 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Wehle


Ich besitze eine (noch finanzierte) Eigentumswohnung, welche ich bisher fremd vermiete und entsprechend steuerlich berücksichtigen kann (Abschreibung und Schuldzinsen, bzw. Verlust / Belastung vs. Mieteinnahmen). Ich bin nichtselbständig tätig.

Wie würde es aussehen, wenn ich die Wohnung zu einem Büro und einer Praxis umgestalte? In meiner nebenberuflichen Tätigkeit als Psychologischer Berater und Hypnosecoach würde ich diese dann rein geschäftlich nutzen.

Das Einverständnis des Verwalters setze ich voraus.

Könnte ich das Objekt dann weiterhin steuerlich geltend machen ? Also wäre Abschreibung und die Berücksichtigung der Schuldzinsen möglich ? Es gibt ja dann keine Mieteinnahmen mehr, die ich als Ertrag anführen kann/muss. Wie verhält es sich damit ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern beantworte ich Ihre Frage anhand Ihrer Sachverhaltsdarstellung wie folgt.

Soweit Sie mit der Wohnung Einkünfte erzielen, oder diese zu Einkunftszwecken selbst genutzt wird, sind die in diesem Zusammenhang anfallenden Aufwendungen als Werbungskosten anrechnungsfähig.
Dabei spielt es insoweit keine Rolle, ob ein Wechsel in den 7 Einkunftsarten stattgefunden hat und ob mit der Tätigkeit tatsächlich positive Einkünfte erzielt werden. Bitte erstehen Sie mich jedoch nicht falsch, selbstverständlich darf in der quasi selbstständigen Erwerbsarbeit kein Hobby oder eine Liebhaberei zu sehen sein. Die Tätigkeit muss in dem Sinne schon so angelegt sein, dass diese geeignet erscheint (und es letztlich auch tut), um Ihre Einkommenssituation in der Art und Weise, dass daraus positive Einkünfte erzielt werden.

Soweit es sich bei Ihrer Tätigkeit als psychologischer Berater bzw. Hypnosecoach um ein Hobby handelt, sind die Kosten für Ihre „Praxis" NICHT steuerlich anrechenbar.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Wehle
Rechtsanwalt

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