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Eigentumswohnung aus Abfindung


| 27.06.2006 12:20 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Ich bin seit Januar arbeitslos. Ich habe eine recht hohe Abfindung erhalten. Von diesem Geld ist es mir möglich eine Eigentumswohnung ohne Kreditaufnahme zu erwerben. Ich habe eine gefunden und möchte dazu in eine Gegend ziehen, wo meine Eltern leben (einer davon ist sogar pflegebedürftig). In dieser Region ist die Infrastruktur sogar besser und ich hoffe dort Arbeit zu finden.
Wenn es aber nicht klappt und ich keine Arbeit finde, habe ich damit meine Bedürftigkeit selber herbeigeführt und kann mir dann
Arbeitslosengeld II verwehrt werden ? Beziehungsweise kann ich
dann gezwungen werden, diese wieder zu verkaufen. Da meine Frau unter schweren Depressionen leidet und sie nicht mehr laufend umziehen will und kann, haben wir für uns diese Entscheidung getroffen. Steht dem rechtlich etwas im Weg ?
Guten Tag,

maßgeblich für die Bewertung Ihres Einkommens / Vermögens ist der Zeitpunkt der Antragstellung. Es kommt hierbei nicht auf die Frage an, warum Sie in der Situation sind, so daß es auch auf die Schaffung einer Bedürftigkeit nicht ankommt.

Eine Eigentumswohnung selbst ist nach § 12 III SGB II sogenanntes Schonvermögen, spielt also bei der Bewertung keine Rolle, wenn sie von der Größe her angemessen ist. Dies ist eine Frage des Einzelfalles, jedoch findet bei einer Größe bis zu 130 qm nach der Verwaltungspraxis keine Prüfung statt.

Probleme können allein dann auftauchen, wenn Ihnen eine Arbeit in einer größeren Entfernung nachgewiesen wird und Sie Gefahr laufen, daß Ihnen Leistungen bei einer Nichtannahme gekürzt werden. Dies können Sie aber getrost auf sich zukommen lassen, da Sie dann immer noch mit Pflegeverpflichtungen argumentieren können.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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