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Eigentumswohnung Grundstück


02.11.2006 10:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind dabei eine Eigentumswohnung in einem 3-Familien Haus zu bauen.

Unsere Wohnung wird im EG liegen. In dem Zeitungsinserat für die Wohnung stand, daß wir 150 m2 Grundstück für alleinige Nutzung bei dem Kauf von der Wohnung erwerben.
Aus den Bauplänen war das auch ersichtlich.
Daraufhin haben wir in September einen Grundstückskaufvertrag beim Notar unterschrieben wo stand, daß wir 40% von dem Gesamtpreis von Grundstück zahlen, und die andere Parteien jeweils 30%.
Zahltag ist 1.12.2006

Eine Woche später waren die Probleme da. Die Pläne, die wir zuvor bekommen haben, wurden nicht genehmigt.
Ein Balkon im 1 OG musste weg. Jetzt wollen die Nachbarn vom 1 OG ca 50 m2 vom Grundstück haben (da sie jetzt keinen Balkon haben) und dazu noch eine Garage von uns reduzieren, daß sie insgesamt 80 m2 Grundstück bekommen. Die Nachbarn von 2 OG wollen auf dem früher uns zugesprochenen Grundstück 2 Stellplätze einrichten. Im Endergebnis bleibt uns 80 m2 Grundstück.

Bauvertrag haben wir noch nicht unterschrieben. Die anderen Nachbarn aber schon.

Haben wir Recht auf 150 m2 Grundstück?

Können wir aus dem Grundstückskaufvertrag raus, wenn die Nachbarn nicht nachgeben?

Wir sind sogar bereit, wenn es nicht anders geht, das Grundstück zu bezahlen, aber nicht zu bauen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Sehr geehrte Ratsuchende,

entscheidend ist hier, was in dem von Ihnen unterzeichneten notariellen Kaufvertrag vereinbart wurde.

Steht dort explizit, dass Ihnen 150 m² zustehen, haben Sie auch Anspruch auf diese Fläche. Dann müssen die Nachbarn selbst sehen, wie sie mit der neuen Situation klar kommen und notfalls mit dem Verkäufer streiten.

Wenn im Kaufvertrag hierzu jedoch nichts definitives steht, haben Sie ein Problem und sollten sofort einen Rechtsbeistand hinzuziehen. Es ist mir von hier leider unmöglich, die Sach- und Rechtslage ohne Einsichtnahme in alle vorhandenen Unterlagen und einem persönlichen Gespräch abschließend zu beurteilen.

Nutzen Sie ansonsten bitte auch die kostenlose Nachfragefunktion, um die Sachverhaltsschilderung weiter zu konkretisieren.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.11.2006 | 11:23

Sehr geehrte Herr Wundke,

vielen Dank für Ihre Antwort. Im Vertrag steht nicht explizit, daß uns 150 m2 zusteht.

Wir haben aber noch keinen Bauvertrag unterschrieben. Können wir in diesem Fall nur bei dem Grundstückskauf belassen? D.h. mit gegebenen Voraussetzungen werden wir einfach nichts bauen.
(In dem Fall können andere Parteien auch nichts anfangen). Können sie uns in dem Fall verklagen und "zu Bau zwingen"?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2006 | 11:49

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Das von Ihnen geschilderte Problem ist rechtlich äußerst kompliziert und kann auf die Schnelle nicht über diese Internetplattform gelöst werden. Es sind nicht nur alle Unterlagen hinzuzuziehen, sondern auch die widerstreitenden Interesen der Beteiligten zu würdigen und vor allem auch mögliche Ansprüche gegen Verkäufers und/oder Architekten zu prüfen.

Ich kann nicht dazu raten, einfach die Unterzeichnung des Bauvertrages zu verweigern und abzuwarten, was dann passiert. Der nächste Schritt Ihrerseits sollte vielmehr der Gang zum Anwalt sein.

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