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Eigentumsverhältnisse bei Neubau

25.01.2009 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Hallo,

ich besitze ein Grünstück und habe jetzt in den nächsten Monaten vor, mit meinem Lebensgefährten ein Haus zu bauen. Die Finanzierung des Gebäudes übernehme komplett ich, bzw. das Darlehen wird aus einem Hausverkauf meiner Eltern und mir komplett getilgt. Jetzt steht er und ich gemeinsam als Bauherren auf dem Bauplan und auch auf dem Bauantrag. Hat er jetzt dadurch automatisch auch Ansprüche an dem neu gebautem Einfamilienhaus oder ist es egal wer hier drauf steht ? Vielen Dank.

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich möchte Ihre Frage auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ansprüche am Haus hat grundsätzlich nur der Grundstückseigentümer, da das Haus wesentlicher Bestandteil des Grundstücks ist.

Wer auf dem Bauantrag und Bauplan als Bauherr letztendlich aufgeführt ist, ist unerheblich. Daraus leiten sich keine Eigentumsansprüche ab.

Sofern Sie alleinige Eigentümerin des Grundstücks sind und letztendlich auch der Hausbau aus Mitteln Ihrer Familie finanziert wird, kann ich Ihnen aus rechtlichen Gründen nicht empfehlen, Ihren Lebensgefährten mit in das Grundbuch eintragen zu lassen.

Ob Sie für sich selbst eine sittliche Pflicht dazu sehen, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.
Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

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