Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Eigentumsübertragungsvormerkung gemäß Bewilligung

15.03.2013 16:01 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Lasten an einem Grundstück

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Insolvenzverfahren ist eingetragen am 18.08.2009 eingetragen. (Privatinsolvenz)
Der Eigentumsübertragungsvormerkung für den neuen Käufer ist gemäß Bewilligung vom 07.06.2010 am 01,.10.2010 im Grundbuch eingetragen.(Stand Grundbuchauszug vom 10.10.2011)
Mit Schreiben vom 12.08.2010 hat meine Insolvenzverwalterin, meine Hausverwaltung, über den Eigentumswechsel auf den kommenden neuen Eigentümer informiert. Mit gleichen Schreiben wurden die Hausverwaltung auch darüber informiert, dass die Insolvenzmasse keine Rechte an den für die Wohnungen eingehenden Mietzahlungen mehr beansprucht.
Daraufhin hat der zukünftige Eigentümer durch die Hausverwaltung am 25.08.2010 sich vom meinem Konto,(war von der Insolvenzverwaltung geprüft und keinerleih Ansprücke mehr) Geld überweisen lassen. Dieses geschah ohne mein Wissen.
Meine Frage ist: Abwann darf der neuer Eigentümer von den Mieten Profitieren? Darf die Hausverwaltung meine Mieten bzw. mein Geld von meinem Konto an den zukünftigen Eigentümer weiterleiten?
Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen dankbar!
Sabine

Sehr geehrter Fragensteller,

anhand des geschilderten Sachverhalts und Ihres (Mindest-) Einsatzes kann ich Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung in der hierfür angemessenen Kürze wie folgt beantworten:

<<Abwann darf der neuer Eigentümer von den Mieten Profitieren?>>

Nutzen und Lasten eines Grundstücks gehen (vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarungen mit Wirkung im Innenverhältnis) mit Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch auf diesen über. Lesen Sie hierzu §§ 873,925 BGB.

<<Darf die Hausverwaltung meine Mieten bzw. mein Geld von meinem Konto an den zukünftigen Eigentümer weiterleiten?>>

Das hängt davon ab, gemäß der vertraglichen Absprachen mit der Hausverwaltung eine derartige Weiterleitung nicht nur tatsächlich möglich sondern auch von der Absprache gedeckt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, hätte sich die Hausverwaltung durch eine Pflichtverletzung möglicherweise schadenersatzpflichtig gemacht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Antworten fürs Erste weiterhelfen.


Mit freundlichen Grüßen

Florian Weiss
Rechtsanwalt
_________
Allgemeiner Hinweis:

Für die Vergütung einer außergerichtlichen Tätigkeit verlangt § 4 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), dass der vom Auftraggeber an den Anwalt zu zahlende Betrag in einem angemessenen Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko des Anwaltes stehen muss. Als Richt-wert kann insoweit für eine Erstberatung der Betrag von € 250,00 netto herangezogen werden ( § 34 Abs. 1, S. 3, 3. Hbs. RVG).

Vielen Dank!


Nachfrage vom Fragesteller 15.03.2013 | 19:12

Sehr geehrter Herr Florian Weiss, erst ein mal vielen Dank das Sie trotz des Gebotes, mir geantwortet haben.
Ich verstehe nicht welche Absprachen, die Zwischen mir und der Hausverwaltung, oder Hausverwaltung und Insolvenzverwaltung?
Zwischen mir und der Hausverwaltung hat es so eine Absprache nicht gegeben.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.03.2013 | 19:24

Ich meinte die Absprachen zwischen Ihnen und der Hausverwaltung-diese hatte ja durch eine Kontovollmacht tatsächlichen Zugriff auf ihr Vermögen.

Fraglich ist, ob im Innenverhältnis zu Ihnen die Hausverwaltung ihre tatsächlich vorhandene Verfügungsbefugnis auch entsprechend dieser Vereinbarungen ausgeübt hat oder nicht.

Da Sie erwähnt haben, dass es eine derartige Absprache nicht gegeben hat, sollten Sie den Fall einer näheren anwaltlichen Prüfung zuführen.

Besorgen Sie sich hierfür an der zuständigen Rechtsantragstelle des Amtsgerichts ihres Wohnsitzes einen Beratungshilfeschein und lassen Sie die Angelegenheit unter Vorlage der Originaldokumente im Detail prüfen. Hierfür wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71412 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Rasche und klar verständliche Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort war sehr kompetent Und hat mir bei meinem wirklich schwerem und umfassendem Problem sehr geholfen und meine Entscheidung gefestigt. Ich Danke für die Hilfe ...
FRAGESTELLER