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Eigentumsübertragung und Insolvenz


| 07.11.2006 13:15 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht



Im September 2005 haben meine Frau und ich gemeinsam ein Haus je zur Hälfte erworben.
Im kommenden Frühjahr beabsichtige ich meine jetzige Selbständikeit zu erweitern und eine Firma zu gründen. Zuvor möchte ich das Haus meiner Frau überschreiben.
1. Welche Kosten und Steuern verursacht dieser Vorgang (Grunderwerbssteuer, Schenkungssteuer etc.)?
2. Gibt es dennoch im Falle der Insolvenz die Möglichkeit eines Rückgriffs auf das Eigentum meiner Frau durch Gläubiger und des Fiskus bei Steuerforderungen.
Worauf ist bei der Gestaltung im Wesentlichen zu achten?

Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

1. Abgesehen von den Notarkosten und den Kosten des Grundbuchamtes fallen keine Grunderwerbssteuer an und für die Schenkungssteuer besteht ein Freibetrag von 307.000 €.

2. Es gibt einen Rückgriff grds. nur, wenn eine Benachteiligungsabsicht festzustellen ist. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn in oder unmittelbar vor einer Insolvenz geschenkt wird. Außerdem kann im Falle einer Insolvenz ggf. die Rückforderung der Schenkung wegen Verarmung nach § 528 in Betracht kommen, dies aber nur für die Dauer von 10 Jahren ab Schenkung, § 529. Für den Fall der Insolvenz der Frau kann eine Rückübertragungsklausel verwandt werden. Gerne stehen wir Ihnen für eine vertiefte Beratung zur Verfügung.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2006 | 15:35

"Außerdem kann im Falle einer Insolvenz ggf. die Rückforderung der Schenkung wegen Verarmung nach § 528 in Betracht kommen, dies aber nur für die Dauer von 10 Jahren ab Schenkung, § 529."

Kann diese Rückforderung auch durch Gläubiger veranlasst werden oder auschließlich durch den Schenkenden?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2006 | 13:44

Danke für Ihre Nachfrage.

Zunächst einmal kann ausweislich des Wortlauts von § 528 BGB dann vom Schenkenden selbst widerrufen werden. Außerdem ist der Anspruch grds. auch pfändbar mit Rechtshängigkeit (§ 852 Abs. 2 ZPO) und damit auch von Gläubigern zu nutzen.

Hochachtungsvoll

Bewertung des Fragestellers |


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"Zu knapp die Antwort. Juristisch sicherlich korrekt beantwortet.
Paragraphennennung und Fachbegriffe bieten einem Laien kaum einen Verstehenszusammenhang und Anwendbarkeit.
Schade.
"