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Eigentümergemeinschaft mit 2 Eigentümern und 25%/75% Verteilung

30.06.2020 10:00 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wir haben eine Eigentümergemeinschaft mit 2 Eigentümern.
Einem Eigentümer gehören eine Gewerbeeinheit (ca. 600 qm) und 3 Wohneinheiten (ca. 300 qm), dem anderen Eigentümer gehören 3 Wohneinheiten mit 200 qm.

Die Verteilung laut Grundlagenurkunde läuft auf 75% und 25 %.

Wir haben die 25%ige Hälfte. Eine HV ist nicht eingesetzt worden. Eigentümerversammlungen finden nicht statt, da die 75%-Seite dieses für nicht notwendig hält. Verträge oder explizite Absprachen über die Aufgabenverteilungen zwischen beiden Besitzern existieren nicht.
Wir stellen uns die Frage, wer für die Verwaltung der Immobilie verantwortlich ist. Aktuell wird dieses von der 75%-Seite gemacht, da dieser Person früher die gesamte Immobilie gehörte. Grundsätzlich passt das für uns auch so, es stellt sich aber die Frage, ob evtl. Versäumnisse die wir hierdurch nicht mitbekommen (z.B. Versicherungen nicht abgeschlossen, Haftungsfall aufgrund von nicht vorgenommenen Wartungen oder Verkehrssicherungspflichten usw.) auf uns zurückfallen. Wenn ja (was wir vermuten), wie kann hier eine sinnvolle Lösung gefunden werden, die möglichst wenig bürokratisch ist aber einer Immobilie mit ca. 1500 qm gerecht wird und Haftungsfragen für beide Seiten sinnvoll begrenzt.
30.06.2020 | 10:35

Antwort

von


(348)
Hauptstraße 3
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Tel: 06257-506060
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Nach Ihrer Schilderung gehe ich von einer Teilung nach WEG aus. Wenn dem nicht so sein sollte, bitte mitteilen.

Ich gehe weiter davon aus, dass in der Teilungserklärung etwas zur Bestellung einer Hausverwaltung steht, und zwar, dass die Selbstverwaltung durchgeführt wird.
Dies ist grundsätzlich möglich und wird nach Ihren Angaben von dem anderen Mitglied der WEG gemacht.
Dennoch sind Sie nach außen, wie Sie schon vermuten, ebenfalls haftbar.

Daher sollten Sie zunächst vom anderen Eigentümer Auskunft verlangen und sich alle Unterlagen zur Prüfung zeigen lassen.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass Sie eine WEG- Versammlung einberufen und die Bestellung einer Hausverwaltung auf die Tagesordnung setzen. Wenn es hierzu keine Übereinstimmung gibt, besteht auch die Möglichkeit eines Antrages bei Gericht, dass dieses einen Notverwalter bestimmt.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt Rechtsanwältin


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