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Eigentümer eignet sich, ungefragt, Dach als Terasse an

| 29.10.2018 06:18 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Zusammenfassung: unbefugte Terrassennutzung eines Miteigentümers in der WEG.

Wir wohnen in einer Wohnanlage mit 34 Wohnungen und einem Schwimmbad. Baujahr 1975, Baugesellschaft
ist schon seit langem Pleite. Es gibt eine gültige Teilungserklärung.
Ein Eigentümer hat eine Wohnung mit 68,4 qm einschl. Terrasse von 8 qm, also 50% = 4 qm in der Wohnfläche.
Seit Jahren eignet sich dieser Eigentümer, ohne Absprache mit Hausverwaltung einen Terrassenanteil auf dem davorliegenden Dach an und belegt diesen Teil mit Holzbodenbelag. (grob über 60 qm)
Man hat ihm angeboten diesen Teil zu mieten gegen mtl. 100 €, lehnt ab und besteht auf freie Nutzung.
Amtsgericht >Landgericht Karlsruhe entscheiden >Abbau der Terrasse und Eigentumsgemeinschaft
soll einen Terrassenanteil von 8 qm (gleiche Größe wie Balkone der darüberliegenden 3 Wohnungen mit gleicher Wohnfläche und je einem 8 qm Balkon/Terrasse..
Der Eigentümer verlangt eine um ca 10 x größere Terrasse auf dem Schwimmbaddach absolut stur ohne Einsicht
Er klagte erneut gegen die Eigentümer, das Gericht stellte fest in einem Protokoll (Verfahren ist offen)
Die Eigentümerversammlung muss ihm eine Fläche (Ausgang vom Wohnzimmer)zugestehen, so wie auch vom Voreigentümer benutzt. Die Hauptversammlung hat dem Hausverwalter dazu das Mandat entzogen, da er unfähig war diesen aus meiner Sicht eindeutigen Fall zu lösen und vorzutragen
Der Beirat will vorschlagen zu nächsten Versammlung folgenden TEXT:
""Die Eigentümer Versammlung bestätigt, dass die Terasse mit 8 qm am Platz vor dem Wohnzimmer bleibt
(Hinweis das ist diese Terrasse so vom 1. Vorbesitzer immer so genutzt)
Bitte um Ihren Rat dazu

Einsatz editiert am 29.10.2018 13:58:10
29.10.2018 | 16:09

Antwort

von


(4)
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Sehr geehrter Fragesteller,
auf der Grundlage Ihrer Angaben darf ich Ihre Fragen beantworten, wie folgt.
Dem Miteigentümer steht nach Ihren Angaben eine Terrasse von 8 qm zu, also muss er sie auch bekommen. Das haben ja so auch die befassten Gerichte festgestellt.
Insofern ist der Text, den der Beirat entworfen hat, völlig in Ordnung, bis auf die letzten Worte, ich würde dies etwas anders formulieren: Die Miteigentümer stellen fest, dass dem Miteigentümer .... (Name) die Terrasse von 8 qm vor seinem Wohnzimmer zur Verfügung steht.
Um ganz sicher zu gehen, würde ich Sie bitten, mir noch die Teilungserklärung für die WEG zur Verfügung zu stellen, damit ich überprüfen kann, wie die dortigen Angaben zu der betreffenden Wohnung und der Terrasse lauten, damit keine Widersprüche durch die Formulierung des Beschlusses entstehen.
Vorläufig verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 30.10.2018 | 10:34

Ihre Fragen:

Die Teilungserklärung habe ich Ihnen per eMail gestern gesendet >zutreffend Wohnung 2
Der Erst und damit Vorbesitzer hat die Terasse immer so genutzt,
das kann ich bezeugen da wir öfters bei dem Vorbesitzer zu Besuch waren.
Auch ist die Eigentümerin b reit da zu bezeugen

Bitte noch heute um Ergänzung Ihre Antwort da ich das heute noch dem Beirat weitergeben möchte, denn ich bin
ab moren zwei Wochen weg

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.10.2018 | 11:22

Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für die Übersendung der Teilungserklärung, die ich durchgesehen habe. Hieraus ergibt sich allerdings nur, dass die Wohnung eine Terrasse hat. Weder über die genaue Lage noch über die Größe ist etwas gesagt. Das ist etwas ungewöhnlich. Gibt es vielleicht einen Lageplan oder eine Zeichnung zur Teilungserklärung, aus der man die genaue Lage der Terrassen entnehmen könnte?
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
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Bewertung des Fragestellers 01.11.2018 | 04:17

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