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Eigentümer bricht Verkaufsvorgang ab. Schadensersatz ?

18.05.2017 11:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


13:20
Guten Tag,
folgende Situation.

Ich bin Makler und wurde von einer Hausverwaltung, einem Eigentümer empfohlen der seine Eigentumswohnung zum Verkauf anbieten wollte.
Durch Emailverkehr haben wir uns auf den Verkaufspreis geeinigt. Die Vermarktung war nach ein paar Wochen erfolgreich. Ich hatte einen zahlungswürdigen Käufer gefunden, der bereit war den ausgemachten Betrag zu zahlen.
Nachdem der Eigentümer das Gespräch mit seiner Bank hatte, tat er den Kaufvorgang abbrechen, da Ihm im Vorfeld nicht klar war, dass er die Dahrlensstrafe zu zahlen hat, wenn er den Kredit vor der Laufzeit beendet.
Wie ist die Rechtslage ? Darf ich um Schadensersatz klagen da mich die Vermarktung auch Geld gekostet hat ( Annoncen, Zeitaufwand, Sprit).
Da ich öfters für die Verwaltung tätig bin habe ich im gutglauben, leider keinen Maklervertrag mit dem Eigentümer aufgesetzt.
18.05.2017 | 12:47

Antwort

von


(420)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist ein Maklervertrag formfrei, insbesondere gibt es kein Schriftformerfordernis.
Da Ihnen ein E-Mail-Verkehr mit dem Verkäufer vorliegt, wird dieser vermutlich ergeben, dass Sie die Wohnung anbieten sollten.

Soweit hinsichtlich der Provision nichts anderes vereinbart ist, wird diese mit dem Zustandekommen des Hauptvertrages fällig, also bei Immobilienverträgen mit deren Beurkundung. Andere Vereinbarungen sind jedoch möglich, so dass hier die Frage ist, ob zwischen Ihnen etwas vereinbart bzw. besprochen wurde.

Aufwendungsersatz gem. § 652 II BGB ist dann zu leisten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 18.05.2017 | 13:13

Sehr geehrte Frau Turk,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
es gab keine Vereinbarung auf Schadensersatz. Gibt es trotzdem einen Weg um die Kosten des Aufwands zu beanspruchen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.05.2017 | 13:20

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn es keine Vereinbarung hierzu gibt, gibt es meines Erachtens keine Möglichkeit, aus dem Maklervertrag Ihre Aufwendungen ersetzt zu verlangen.

Mit freundlichen Grüßen


Türk
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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22851 Norderstedt
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