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Eigenkündigung und Krankengeld


| 01.08.2017 08:32 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 3,5 Wochen bin ich wegen derselben Krankheit krank geschrieben.

Meine Stelle habe ich zum 31. 7. 17 gekündigt.

Aus privaten Gründen möchte ich mich nicht bzw. nicht gleich arbeitslos melden.

Habe ich dennoch einen Krankengeldanspruch gegenüber der Krankenkasse, solange die Krankheitsphase andauert, die zur Zeit meines Beschäftigungsverhältnisses begann?

Vielen Dank!

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Sehr geehrte Ratsuchende,


entscheidend ist, dass die Arbeitsunfähigkeit zu einem Zeitpunkt festgestellt wird, zu dem noch eine Versicherung mit Krankengeldanspruch besteht und nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung standen Sie dort noch im Arbeitsverhältnis. Dann aber ist das Krankengeld trotz eines nicht mehr bestehenden Arbeitsverhältnisses bis zum Ende der Erkrankung weiterzuzahlen (LSG Nordrhein-Westfalen, Urt.v. 14.07.2011, Az.:L 16 KR 73/10).


Die Krankenkasse wird daher auch nach erfolgter Kündigung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses Krankengeld zahlen (müssen), da die Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach der Rechtsprechung nichts am Krankenversicherungsstatus ändert.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 01.08.2017 | 09:31

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort!

Beim Nachlesen des zitierten Falles meinte ich aber verstanden zu haben, dass die Betroffene sich beim Arbeitsamt gemeldet hat.

Die Frage ist also, ob ich Anrecht auf Krankengeld habe, auch wenn ich nicht beim Arbeitsamt vorspreche.

Vielen Dank!

Nachfrage vom Fragesteller 01.08.2017 | 09:31

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort!

Beim Nachlesen des zitierten Falles meinte ich aber verstanden zu haben, dass die Betroffene sich beim Arbeitsamt gemeldet hat.

Die Frage ist also, ob ich Anrecht auf Krankengeld habe, auch wenn ich nicht beim Arbeitsamt vorspreche.

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.08.2017 | 09:39

Sehr geehrtre Ratsuchender,


das wurde schon so verstanden und bei der Antwort auch berücksichtigt.

Es ändert sich also nichts, da die Krankenversicherung nach § 192 SGB V unverändert fortgeführt wird.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg.

Bewertung des Fragestellers 01.08.2017 | 09:42


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