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Eigenheimzulage- unentgeltliche Überlassung


16.10.2006 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Hallo, ich habe ende 2003 einen Bauantrag für ein Zweifamilienhaus eingereicht,08/ 2004 die Baugenehmigung erhalten, 2005 fertiggestellt und bezogen.Beide Wohnungen sind separat und in sich abgeschlossen.
Die eine Wohnung bewohne ich selbst, die andere Wohnung habe ich meiner Mutter unentgeltlich zu Wohnzwecken überlassen.
Für meine selbstbewohnte Wohnung hat das FA anfang diesen Jahres die EHZ ab 2005 (noch nach altem EHZ Gesetz, d.h. 20 TEuro über 8 a)gewährt, für die andere Wohnung meinen Antrag auf EHZ mit der Begründung auf „Objektverbauch“ abgelehnt.
Habe dieses im Wissen des Urteils EigZulG § 6 Abs. 1 Satz 2, Urteil vom 28. Juni 2002 IX R 37/ 01 als nicht gerechtfertigt gegnüber dem FA zurückgewiesen, denn hier wurde entschieden, dass der Anspruch auf EHZ für eine in räumlichen Zusammenhang zur selbstbewohnten Wohnung liegende und unentgeltlich an Angehörige überlassene Wohnung nicht durch Objetkbeschränkung ausgeschlossen ist.
Obiges Urteil, so das FA.- gelte jedoch nur für Eheleute und nicht für Ledige (ich lebe in einer eheähnlichen Gemeinschaft).
Ich fühle mich somit als nicht verheirateter benachteiligt/ diskriminiert.
1. Wie kann ich doch noch für die zweite Wohnung EHZ erhalten ?
2.Muß ich hierfür heiraten um diese doch noch zu erhalten bzw. gibt es Fristen um hier meinen Anspruch ab 2005 und nach der alten Förderung nicht zu verwirken ?
3.Gibt es Alternativmöglichkeiten um die EHZ trotzdem zu erhalten (Schenkung an Partnerin/ Mutter etc.- aber dann gilt ja nicht mehr die alte Regelung )
Danke !

Sehr geehrter Fragesteller,

hinsichtlich der Eigenheimzulage kann ich Ihnen leider keine große Hoffnung machen. Die Eigenheimzulage steht jedem Bürger nur einmal zu, diese eine Eigenheimzulagengewährung haben Sie mit Ihrer eigenen Wohnung verbraucht.

Das von Ihnen zitierte Urteil betrifft nur Ehegatten, denen - da zwei Personen - die Eigenheimzulage auch zweimal zusteht, ist also auf eheänliche Gemeinschaften nicht übertragbar. Ihrer Lebensgefährtin stünde zwar auch eine Eigenheimzulage zu, aber sie ist, so habe ich Sie jedenfalls verstanden, nicht (Mit-)Eigentümer des Zweifamilienhauses. Eine Übertragung der von Ihrer Mutter bewohnten Wohnung auf einen anderen würde jetzt nichts mehr nützen, da für die Eigenheimförderung die Übertragung vor dem 01.01.2006 hätte erfolgt sein müssen.
Sollten Sie noch heiraten und Ihre Ehefrau hat bisher keine Eigenheimförderung in Anspruch genommen, wäre noch eine Förderung für den restlichen Zeitraum möglich.

Ansonsten würde sich meine Einschätzung nur dann ändern, wenn die beiden Wohnungen nicht in sich abgeschlossen wären, sondern eine gemeinsame Wohneinheit bilden. Aber das ist nach Ihrer Schilderung ja gerade nicht der Fall.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen ersten Angaben geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht
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