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Eigenheimzulage und vorgezogenes Erbteil


| 18.05.2006 05:47 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

für die Finanzierung der Errichtung meines neuen Einfamilienhauses habe ich 50000 Euro mit eingesetzt, die ich von meinen Eltern als vorgezogenes Erbteil erhalten hatte (ohne Zweckbindung). Das vorgezogene Erbteil ist notariell beurkundet im Testament meiner Eltern enthalten.

Meine Frage: kann wegen des vorgezogenen Erbteils das Finanzamt die Eigenheimzulage verweigern, mit der Begründung, das Haus sei nicht nur aus eigenen Mittel finanziert?

Es geht dabei um den Nachweis der Finanzierung, den das Finanzamt auf meinen Antrag auf EHZ nun (erwartungsgemäß) verlangt. Ich frage vorsorglich, um eventuelle Schwierigkeiten aus meiner Auskunft an das Finanzamt zu vermeiden. Die Finanzierung ließe sich notfalls auch anders darstellen.

Mit besten Grüßen


18.05.2006 | 06:18

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage!

Die Verwendung von vorzeitig geerbtem Geld kann gefährlich werden, wenn das Finanzamt einen engen zeitlichen und/oder sachlichen Zusammenhang zwischen vorzeitigem Erbe und Immobilienkauf sieht.

Den sachlichen Zusammenhang kann man Ihrer Schilderung gemäß ausschließen, weil Ihr Erbe nicht zweckgebunden war.

Wegen der zeitlichen Zusammenhänge bitte ich um Mitteilung, wann das Erbe ausgezahlt wurde.

Auch ist relevant, wie hoch der Restbetrag ist, den Sie aufbringen müssen.

Bitte benutzen Sie für die Mitteilung (und auch bei sonstigem Bedarf) die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


Nachfrage vom Fragesteller 18.05.2006 | 06:35

Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Rechtswalt Weber,

das vorgezogene Erbteil wurde 8 Monate vor Baubeginn und 2 Monate vor Erteilung der Baugenehmigung ausbezahlt. Allerdings war es familienintern natürlich als Hilfe meiner Eltern für mein Bauvorhaben gedacht, als Unterstützung der Eltern an den Sohn.

Der nachweisbare Restbetrag beträgt 230000 Euro, also mit den 50000 Euro insgesamt 280000 Euro.

Mit besten Grüßen aus dem Harzvorland

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.05.2006 | 23:49

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage!

Der zeitliche Zusammenhang dürfte bei dieser zeitlichen Distanz nicht mehr gegeben sein.

Bitte beachten Sie aber, daß dies (auch) eine steuergestaltende Beratung ist. Eine solche kann in diesem Rahmen nicht umfassend gegeben werden, da zu viele Details zu berücksichtigen sind.

Für eine definitive Begutachtung wenden Sie sich daher bitte an einen Steueranwalt Ihres Vertrauens.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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