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Eigenheimzulage - Kinderzulage/Anrechnung von Rechnungen


13.05.2006 16:55 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben 2005 eine Eigentumswohnung (in einer neu gebauten Immobilie) bezogen und bekommen dafür die Eigenheimzulage.

Folgende Fragen treten nun auf:

1. Wir bekommen dieses Jahr unser 2. Kind - ist es möglich / sinnvoll die Gewährung einer zweiten Kinderzulage zu beantragen? Erhöht sich dadurch die Eigenheimzulage?

2. Im Antrag auf Eigenheimzulage sind zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage folgende Anschaffungsnebenkosten angegeben: Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Eintragungskosten, Beurkundung des Kaufvertrages.
Ist es möglich, die zusätzlich angefallenen Handwerkerrechnungen (Maler, Sanitär, Fliesenleger, Parkettleger, Einbau Küche, zusätzliche Elektroarbeiten etc.), die nicht im Umfang des Kaufpreises enthalten sind, nachträglich geltend zu machen?
Wenn ja, wie reiche ich diese Belege nach?

3. Sollten die unter 2. genannten Handwerkerrechnungen nicht zur Neuermittlung der Bemessungsgrundlage zur Eigenheimzulage herangezogen werden können, ist es dann möglich, diese bei der Einkommensteuererklärung 2005 geltend zu machen?
Wenn ja, wo? Sonderausgaben? Außergewöhnliche Belastungen? Haushaltsähnliche Dienstleistungen?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!!
Sehr geehrter Fragesteller,
in Anbetracht der Tatsache, dass Sie nur den Mindestbetrag für Ihre Fragen geboten haben, kann ich hier nur sehr allgemein gehaltene Antworten geben.

Die Angabe Ihres zweiten Kindes erhöht ab dessen Geburt und Ihres Antrags die Kinderzulage.

Bei der Berechnung der Eigenheimzulage können Anschaffungsnebenkosten bis zur Höchstsumme des § 9 EigZulG gewährt werden. Wenn Sie diese erreicht haben, können weitere Kosten nicht mehr einbezogen werden.

Die Handwerksrechnungen könnten durchaus zu Sonderausgaben nach § 10 e EStG führen. Näheres können Sie im Zuge einer Onlineberatung erfragen. Für den Mindesteinsatz könne Sie hier keine genaue Überprüfung der rechtlichen Lage erwarten, da hier erhebliche Angaben Ihrerseits nötig sind.

Wenn Sie Geld sparen wollen, können Sie sich auch direkt an das für Sie zuständige Finanzamt wenden. Deren Mitarbeiter sind zur Auskunft verpflichtet.

Ich denke Ihre Frage damit zunächst beanwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Honsel

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