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Eigenheimzulage - Bemessungsgrundlage

27.01.2008 18:13 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Hilfe bei folgendem Sachverhalt:

Ein Haus mit zwei abgeschlossenen Wohnungen wurde den Eltern von der Tochter abgekauft.
Anspruch auf Eigenheimzulage besteht ab 2005.
Notariell wurde ein lebenslanges Wohnrecht für die Eltern und zwar für eine Wohnung eingeräumt. Die andere Wohnung wird vom Käufer (Tochter) selbst genutzt.
Wegen des Wohnrechts hat sich der Kaufpreis entsprechend um (1/3) reduziert.

Der reduzierte Kaufpreis wurde als Anschaffungspreis für die Festlegung der Bemessungsgrundlage eingetragen.

Im Antrag auf Eigenheimzulage wird anschließend nach der "eigengenutzten" und der "unentgeltlich an Angehörige zu Wohnzwecken überlassenen Wohnung" gefragt.

Nun meine Fragen:

Erfüllt die von den Eltern genutzte Wohnung den o.g. Umstand der "unentgeltlich an Angehörige zu Wohnzwecken überlassenen Wohnung", sodass 100% der Wohnfläche (beide Wohnungen) förderfähig sind ?
Wenn ja; ist dem Finanzamt dies durch ein gesondertes Schreiben zu erläutern ?

Vielen Dank






Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Ja, die von den Eltern genutzte Wohnung erfüllt die Voraussetzungen des § 4 Satz 2 EigZulG (unentgeltlich zu Wohnzwecken an Angehörige überlassen), sodass beide Wohnungen förderungsfähig sind.
Die Bestellung des lebenslänglichen dinglichen Wohnrechts zugunsten der Eltern ändert daran nichts (BFH v. 28.03.2007, BFH/NV 2007 S. 1891).

Dem Finanzamt kann dies durch ein gesondertes Schreiben zwar erläutert werden, zwingend erforderlich ist dies jedoch nicht. Es reicht insoweit völlig aus, wenn in dem Antragsformular die Zeilen 33 und 34 ausgefüllt werden.

Das Antragsformular können Sie herunterladen unter

http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/Service/Formulare__A__Z/E/007,property=publicationFile,cap.locale=de.pdf


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.

Mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
Rechtsanwalt, Dipl.-Finanzwirt

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann. Im Übrigen ist der Umfang der gegebenen Antwort auch abhängig von der Höhe des ausgelobten Einsatzes.

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