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Eigenheimzulage-Ablehnung der Kinderzulage


| 16.03.2006 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Guten Tag,
ich habe letztes Jahr meinem Vater mein Elternhaus abgekauft, welches meine Eltern seitdem unentgeltlich bewohnen.Ich wohne mit meinen Kindern nicht dort. Bei meinem Antrag auf Eigenheimzulage wurde mir nun die Grundförderung gewährt, jedoch die Kinderzulage für die Kinder abgelehnt, mit eben dieser Begründung, ich würde das Objekt ja nicht mit meinen Kinder selbst bewohnen, sondern meine Eltern dort wohnen lassen.
Meiner Meinung nach müßte ich Kinderzulage bekommen, da wir sowohl Kindergeld erhalten, als auch die "Haushaltszugehörigkeit der Kinder zum Anspruchsberechtigten" (also mir) gegeben ist.
Soll ich Einspruch erheben, steht mir Kinderzulage zu?
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ihre Meinung teile ich. Neben dem Fördergrundbetrag steht Ihnen auch die Kinderzulage für jedes Kind zu, für das Sie Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag erhalten und das zu Ihrem inländischen Haushalt gehört, § 9 Abs. 5 EigZulG.

Der Bundesfinanzhof hat die Voraussetzung "Haushaltszugehörigkeit" definiert (BFH-Urteil vom 14.11.2001, BStBl. II 2002, 244). Sie liegt vor, wenn Sie mit dem Kind, für das Sie die Kindergeldzulage beantragt haben, in einer Familienwohnung leben, wobei diese Familienwohnung nicht die geförderte Wohnung sein muß. Die Kinderzulage steht Ihnen danach also auch dann zu, wenn Sie die geförderte Wohnung einem nahen Angehörigen unentgeltlich überlassen.

Sie sollten daher unter Berufung auf das vorgenannte Urteil des BFH gegen den Bescheid des Finanzamts Einspruch einlegen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Für Verständnisfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne noch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt

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