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Eigenheimdarlehen verlängert - Widerrufsbelehrung notwendig?

13.08.2013 14:03 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Widerrufsbelehrung bei Ablauf der Zinsbindungsfrist

Nach dem Ablauf der Zinsbindung wurde ein Eigenheimfinanzierungsdarlehen um 10 Jahre verlängert. Diese Verlängerung wurde von der Bank mit einem einfachen Brief/Schreiben vorgenommen und bestätigt, mit dem Hinweis, dass alle übrigen Bedingungen aus dem Vertrag weitergelten.
Hätte es hier nicht auch eine Widerrufsbelehrung geben müssen?

MfG,

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Dem Darlehensnehmer steht bei einem Verbraucherdarlehensvertrag ein Widerrufsrecht nach §§ 495 Absatz 1 , 355 BGB zu.

Ich verstehe Ihren Sachvortrag so, dass die Gesamtlaufzeit des Kredits die Dauer der Zinsbindungsfrist übersteigt und dem Grunde nach lediglich eine neue Zinsvereinbarung zu treffen ist, der Darlehensvertrag für sich aber unverändert bleibt.

In diesem Fall läge kein neuer Verbraucherkreditvertrag vor, so dass demzufolge auch kein Widerrufsrecht bestünde.

Wenn aber die Gesamtlaufzeit des Altkreditvertrags abgelaufen ist und insoweit eine Anschlussfinanzierung vereinbart wurde, handelte es sich um einen neuen Verbraucherkreditvertrag mit der Folge des Bestehens eines Widerrufsrecht nach § 495 Absatz 1 BGB .
In diesem Fall mögen Sie den Sachverhalt näher konkretisieren.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

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