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Eigener Sachschaden bei Unfallfilfe

11.03.2008 16:23 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille


Ich kam mit dem PKW meiner nachts Mutter an eine Unfallstelle. Ich leistete Erste Hilfe und verständigte Krankenwagen und Polizei.

Der Krankenwagen mit der verletzten Person ( Hüfte zertrümmert )konnte die Unfallstelle nicht in Richtung Krankenhaus passieren weil der verunfallte PKW, Totalschaden und nicht fahrbereit, die ganze Straße blockierte. Einer der anwesenden Polizisten forderte mich auf mit Hilfe meines PKW ( Anhängerkupplung ) den Unfallwagen zur Seite zu ziehen.

Dies tat ich auch.

Ich war aufgeregt und der PKW untermotorisiert für diese Aufgabe. So kam es, dass bei dem Ziehen die Kupplung zu qualmen begann.

Der Krankenwagen konnte die Unfallstelle passieren und eine Überprüfung der Kupplung in der Werkstatt hat ergeben, dass sie defekt ist und ausgetauscht werden muss. Der PKW meiner Mutter ist 3 Jahre alt, hat 30.000km gelaufen und ist in einwandfreiem Zustand. Ein normaler Verschleiß liegt hier also nicht vor.

Kommt die Haftpflichtversicherung des Unfallwagens oder die Versicherung nach dem 7.Sozialgesetzbuch für den Schaden auf ?

Wenn die Versicherung nach SGB zuständig ist, wo kann ich den Anspruch geltend machen ?



Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich weise darauf hin, dass dies nur einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient. Bitte beachten Sie auch die Hinweise am Ende der Ausführung. Zu Ihren Fragen:

SGB VII beschäftigt sich mit der Unfallversicherung. Versicherungsfälle sind Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten (§7 SGB VII). Arbeitsunfälle sind gem. § 8 SGB VII Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz nach § 2, 3 oder 6 begründenden Tätigkeit (versicherte Tätigkeit). Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führen

Das ist bei Ihnen gerade nicht der Fall.

Sie müssen sich daher an die Haftpflichtversicherung und an Ihre Versicherung wenden und den Schaden geltend machen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

Breite Str. 147 - 151
50667 Köln
Tel.: 0221/ 272 4745
Fax: 0221/ 272 4747
www.anwalt-wille.de <http://www.anwalt-wille.de>
anwalt@anwalt-wille.de <mailto:anwalt@anwalt-wille.de>

Hinweis
Die vorstehende Beantwortung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Die von mir gegebene Antwort ist eine überblicksartige Beantwortung. Außerdem ist die Beantwortung der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars und kann - insbesondere in den Fällen, in denen die notwendigen Unterlagen (z.B. Verträge, Versicherungsbedingungen, Gerichtsurteile, Schreiben von Dritten) nicht vorlagen - eine Beratung durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.

Nachfrage vom Fragesteller 11.03.2008 | 19:04

Auch §13 SGB VII greift hier nicht ?? Der bezieht sich doch ausdrücklich auf Sachschäden.

Ein Versicherungsfall müsste sich doch aus §2 Nr.13 Buchstabe A ergeben ?!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.03.2008 | 19:15

Sie haben natürlich Recht. Auch Sachschäden bei Hilfeleistungen werden durch die Unfallkasse reguliert. Entschuldigen Sie.

Natürlich haben Sie gem. §13 SGB VII einen Anspruch auf Ausgleich. Sie müssen sich an eine Unfallkasse in Ihrem Bezirk wenden.

Die für Sie zuständige Unfallkasse können Sie beim
Bundesverband der Unfallkassen
Fockensteinstraße 1
81539 München

bzw. aufgrund Ihres Bundeslandes bei
Landesunfallkasse Niedersachsen
Am Mittelfelde 169
30519 Hannover
Fax: 05 11/87 07-188
Telefon: 05 11/87 07-0
E-Mail: info@lukn.de
Homepage: http://www.lukn.de

erfragen bzw. letztere wird für Sie zuständig sein.

Da Ihnen durch meine vorschnelle Antwort die Nachfrage genommen wurde, schreiben Sie mich per Email an, falls Sie ein Nachfrage haben.




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