Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Eigenen Anwalt auf Schadenersatz verklagen


| 17.07.2007 16:34 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war in 1. Ehe verheiratet und habe hieraus 2 Kinder (6 + 11 Jahre alt). Der Kindesunterhalt + Ex-Ehegattenunterhalt wurde mit € 600,- vor zwei Jahren über das Familiengericht festgelegt.
Seit zwei Jahren bin ich in 2. Ehe verheiratet und im April 2006 kam unser Sohn zur Welt. Nach der Geburt habe ich meinen Anwalt gebeten die bisherigen Unterhaltszahlungen neu einzuklagen, da unser Sohn als weiteres Kind vorrang vor dem Unterhalt der Ex-Ehefrau hat. Unser Anwalt hat dann ein Schreiben an die Gegenseite gestellt mit der Ankündigung der Kürzung des Unterhaltszahlungen. Die Gegenseite hatte daraufhin neue Einkommenssteuerbescheide etc., verlangt, die aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlagen. Unser Anwalt hat dann zu uns gesagt, wenn diese Bescheide nicht vorliegen, dann könne man noch nichts machen, die Gegenseite würde auf die Vorlage der bestehen.
Inwischen haben wir ohne unseren Anwalt direkt beim Familiengericht Klage eingereicht und sofort einen Gerichtstermin zur Neu-Verhandlung der Unterhaltssache erhalten.
Dieser Termin war im Mai 2007 und der Unterhalt wurde um den Ex-Ehegattenunterhalt sofort gekürzt, da unser Sohn als Kind mit an erster Stelle als Unterhaltsempfänger steht. Die zuständige Richterin hat uns erklärt, dass unser Anwalt bereits nach der Geburt von unserem Sohn sofort direkt beim Familiengericht eine Klage auf "Einstweilige Anordnung" hätte stellen können und der Unterhalt dann sofort gekürzt hätte werden können. Somit ist uns ein Schaden in Höhe von insgesamt ca. € 2.000,-- entstanden (12 Monate zu € 159,- Ex-Ehegattenunterhalt).
Unsere Frage: Können wir unseren ehemaligen Anwalt auf Schadenersatz wegen unterlassener Hilfeleistung (oder so) verklagen? Da er hätte wissen müssen, dass ein Kind Vorrang im Unterhalt hat und sofort Klage erhoben hätte werden können.

Für Ihre Beantwortung im voraus besten Dank.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Rechtsuchende,
Sie schließen grundsätzlich einen Beratungsvertrag mit dem Rechtsanwalt. Diesem müssen Sie Ihr Anliegen und die notwendigen Unterlagen zur Verfügung stellen. Er muss dann alle notwendigen rechtlichen Schritte einleiten. Dazu gehörte auch das einstweilige Verfahren. Natürlich wird er darüber mit Ihnen sprechen und Sie müssen den Auftrag auslösen.
Unterlässt der RA diese Prüfungen oder leitet er nicht die notwendigen Schritte ein, so haftet er, wenn daraus ein Schaden entsteht. Sie sollten wie folgt vorgehen:
1.
Fertigen Sie ein Anschreiben an den Rechtsanwalt, erläutern den Schaden und fordern Ihn auf, diesen zu erstatten.
In diesem Schreiben setzen Sie ein Frist zur Beantwortung und zur Zahlung.
2.
Reagiert er nicht, informieren Sie die RA Kammer und beauftragen einen Kollegen mit der Durchsetzung des Schadensersatzes.
3.
Ich würde Ihnen vorab raten, mit dem Kollegen zu sprechen.

Hinweis:
Der Kollege haftet nur dann, wenn er tatsächlich ein Fehler begangen hat. Hat der Kollege das Antragsverfahren ordnungsgemäß (unter damaliger Sicht) durchgeführt, gibt es keine Pflichtverletzung. Dieses müssen Sie vorab prüfen oder prüfen lassen.

Ich weise darauf hin, dass mir die Prozessakte nicht bekannt ist. Ich kann Ihre Frage nur nach Ihrer Schilderung beantworten.
Ich hoffe diese Kurzdarstellung hilft Ihnen bei den ersten Schritten.
Mit freundlichen Grüßen
Steffen Rogge
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.11.2007 | 13:08

Inzwischen haben wir den Vorgang der Rechtsanwaltskammer in Freiburg vorgelegt, diese hat uns die Unterlagen postwendend zurückgeschickt mit dem Vermerk, sie seien hierfür nicht zuständig und man könnte nichts machen. Auch unser Anwalt weisst nach wie vor alle Vorwürfe von sich.
Bei wem können wir uns noch Rat bzw. Beistand holen, ohne dass uns gross weitere Kosten entstehen.
Besten Dank für Ihre Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.11.2007 | 18:05

Sehr geehrte Rechtsuchende,
Sie können uns gern mit der Durchsetzung Ihrer Schadenersatzforderung beauftragen. Zwar ist die Entfernung zwischen Jena und Ihrem Wohnsitz groß aber hier entstehen keine Interessenkollisionen.

Natürlich können Sie jeden Kollegen Ihrer Wahl vor Ort beauftragen und diesen bitten, dass er die Schadensersatzansprüche über ein Beratungshilfe- bzw. Prozesskostenhilfemandant abwickelt.

Einzelheiten erklärt Ihnen der prüfende Rechtsanwalt.

Das Jugendamt oder ähnliche Institutionen werden Ihnen hier keine Hilfe anbieten (dürfen).

Mit freundlichen Grüßen
Steffen Rogge
Rechtsanwalt
Rechtsanwälte Balan Stockmann & Partner

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen dank für die schnelle und kompetente beratung. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER