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Eigenbedarf nach Hauskauf

05.09.2009 20:35 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Frau Anwältin, sehr geehrter Herr Anwalt!

Meine Familie und ich wohnen seit 2003 in einem Zweifamilienwohnhaus zur Miete (alte Jugendstiel Villa mit zwei Wohneinheiten). Die untere Etage ist an eine Steuerkanzlei längerfristig vermietet (wissen aber leider nicht wie lange der Vertrag noch läuft) und wir wohnen in der oberen Etage. Nun hat unser Vermieter vor, das Haus zu verkaufen.
Hier nun meine Fragen?
1. Müssen wir alle Kaufwilligen in unsere Wohnung und zu jeder Zeit reinlassen?
2. Ist das Haus verkauft und der neue Käufer meldet Eigenbedarf an, muß wehr von uns die Wohnung räumen oder kann sich das der Käufer aussuchen in welche Wohnung er einziehen möchte?
3. Wie lange ist die Kündigungsfrist?
4. Was ist wenn wir in unseren Ort in dieser Zeit keine geeignete Wohnung finden, müssen wir dann trotzdem ausziehen? (suchen schon seit längerer Zeit eine andere Wohnung, aber im Ort ist nicht´s zu bekommen bzw. an ander Suchende vergeben wurden)
5. Müssen wir auch im Notfall einen Ortswechsel in Kauf nehmen?
6. Kann dem neuen Käufer der "Zwangsumzug" teilweise in Rechnung gestellt werden (Maklergebühren, Umzugskosten o.Ä.)
7. Ab welchem Zeitpunkt nach Kauf kann der Käufer uns Kündigung?
Das solls nun gewesen sei.
Vielen Dank für die Antwort.




Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

1.) Die Besichtigung durch Kaufwillige muß einige Tage zuvor von dem Vermieter angemeldet werden, hierbei muß der Vermieter auf Ihre Zeitplanungen Rücksicht nehmen. Mehr als ein Termin pro Woche ist nicht zumutbar.

2.) Da bei Ihnen die untere "Wohnung" als Gewerberaum vermietet wurde, ist diese einfacher zu kündigen. Der Vermieter ist daher faktisch gezwungen, in diese einzuziehen.

3.) Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate und verlängert sich nach fünf und acht Jahren (ab Beginn des Mietverhältnisses, nicht ab Kauf!) um jeweils weitere drei Monate.

4.) Nein, wenn Sie keine geeignete Wohnung finden, können Sie eine Unzumutbarkeit der Kündigung geltend machen.

5.) Einen Ortswechsel müssen Sie nur dann hinnehmen, wenn dort geeigneter Wohnraum unter zumutbaren Bedingungen zu finden ist, also wenn der Ort nicht zu weit entfernt ist etc.

6.) Nein.

7.) Direkt nach Eintragung in das Grundbuch.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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