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Eigenbedarf des U-zahlenden Vatres


11.09.2007 14:35 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Ex-Mann macht einen Eigenbedarf von 870.-E geltend, da er als Selbstständiger nicht in der Lage sei, den Unterhalt für die drei leibl. Söhne (12,16,19J.)nach der Düss.Tab. zu zahlen.Bisher zahlte er 863.-E , nun reduzierte er auf 778.E ,mit der Begründung, der mittlere Sohn fange (1.9.07) mit einer Lehre an, (Vergütung 350.-E). Meine Frage: ist dies rechtens?
Was passiert, wenn der älteste Sohn nach dem Abitur (03-07) auszieht und studiert, kann der Unterhalt dann wieder gekürzt werden, mit der Berufung auf Bafög?
Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr geschiedener Mann muss seine gesamte Arbeutskraft so einsetzen, dass er den Unterhalt für die beiden minderjährigen Kinder und den noch in Schulausbildung/Studium befindlichen volljährigen Sohn leisten kann. Sollte er hierzu aufgrund seines geringen Einkommens nicht in der Lage sein, so muss er alle Anstrengungen unternehmen, um den Unterhalt sicherzustellen; hierzu gehört u. U. auch die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung neben seiner selbständigen Tätigkeit.
Eigenes Einkommen der Kinder, ins. auch Ausbildungsvergütung und Bafög ist von der Unterhaltsschuld in Abzug zu bringen.
Bei einem in der Ausbildungsvergütung befindlichen Kind ist die Ausbildungsvergütung um - mindestens eine Pauschale von 90,00 € zu kürzen (ein höherer Betrag bei nachweis: Fahrtkosten, Arbeitskleidung etc.) - und die dann verbleibende Ausbildungsvergütung zur Hälfte, d. h. in Höhe von € 130,00 € auf den Unterhaltsanspruch des Kindes anzurechnen.
Bei volljährigen, noch in der Ausbildung befindlichen Kindern, bemißt sich der Unterhlat nach Stufe 4 der Düsseldorfer Tabelle und ist, da das Kind volljährig ist und eine Betreung durch Sie nicht mehr erfolgt, von den Eltern anteilig - nach dem jeweiligen Einkommen - zu tragen (bei dem Vater durch Zahlung - bei Ihnen durch Gewährung von Kost und Logis).
Wenn Ihr Sohn studiert und nicht mehtr in Ihrem Haushalt wohnt, beträgt der Bedarf derzeit € 640,00 monatlich. Diese Betrag ist wiederum von beiden Eltern anteilig zu tragen.
Eine genaue Berechnung des Unterhalts ist nur möglich, wenn man das genaue Einkommen beider Eltern sowie die weiteren Lebensumstände (wiederverheiratet, Wohnen im eigenen Haus etc. ) kennt.

Mit freundlchen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
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