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Eigenanteil an Zahnarztrechnung plötzlich mehr als doppelt so hoch wie vereinbart


| 16.03.2006 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht



hallo und guten tag,
mein mann war beim zahnarzt und es mussten einge dinge durchgeführt werden. es wurde besprochen, das er zur zeit harzt4 empfänger ist und somit nur eine regelversorgung durchführen lassen kann.
er hatte einen heil u.kostenplan bekommen. diese sollte er bei der kasse einreichen. dies wurde getan.

zahn honorar bema 246,44
goz 672,70
mater.Labor 1361,61
ergibt die summe 2280,75 €

die kasse gibt 1965,52 € härtefall regelversorgung dazu.

somit ergab sich für mich ein eigenanteil von 315,€

die behandlung wurde angefangen. als alles fertig war, wurde mir plötzlich eine rechnung mit einem eigenanteil ca 880 € übergeben.
dieses verneinte ich und bat um überprüfung. heute nach ca 8 wochen kam die antwort ich soll sofort die rechnung begleichen.

ich habe am ersten behandlungstag nur diesen heil u.kostenplan erhalten keinen anderen eigenbeleg. ich habe nichts anderes mit dem zahnarzt abgesprochen und ich habe auch nichts unterschrieben. ich bin gerne bereit die 315 € restsumme vom kostenplan zu bezahlen aber nicht plötzlich 880 €.

er wußte auch regelversorgung und hartz4 empfänger.
wenn ich darüber nachdenke dann habe ich ja glück gehabt das die endsumme nicht über 1000 € gegangen ist.

meine frage wie soll ich mich verhalten ? was ist mein recht?
erbitte ihren rat.

vielen dank
spinne

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung gebe ich Ihnen auf der Grundlage Ihrer Schilderung folgende Auskunft.

Grundlage einer zahnärztlichen Behandlung und der späteren Abrechnung der Vergütung ist der unterschriebene Heil- und Kostenplan. Hinsichtlich der Verbindlichkeit ist jedoch zwischen den aufgeführten Material- und Laborkosten einerseits und dem zahnärztlichen Honorar andererseits zu unterscheiden.

Die genaue Höhe der Material- und Laborkosten kann grundsätzlich erst nach Anfertigung des Zahnersatzes bestimmt werden, da vorher nicht gesagt werden kann, wieviel Material das Labor benötigt. Im Heil- und Kostenplan gibt der Zahnarzt daher lediglich eine Schätzung hinsichtlich der Höhe an. Im Heil- und Kostenplan wird hierauf meistens hingewiesen. Der Patienten muss sich daher darauf einstellen, dass höhere Kosten entstehen können.

Anders sieht es jedoch bei dem eigentlichen Zahnarzthonorar aus. Weicht der Zahnarzt von einem genehmigten Heil- und Kostenplan ab, muss er dem Patienten einen neuen Plan erstellen.

Sie müssen vorliegend daher prüfen, woraus die Erhöhung resultieren. Bieten Sie Ihrem Zahnarzt die Zahlung der vereinbarten 315 € an und fordern Sie Ihn auf, die Erhöhung und damit die Abweichung vom Heil- und Kostenplan zu begründen.

Mit feundlichen Grüßen,

Rechtsanwalt Torben Hoffmann

Nachfrage vom Fragesteller 16.03.2006 | 15:21

vielen dank für ihre schnelle antwort.
habe jedoch noch eine frage da ich das nicht richtig verstehe.
mir ist das bekannt mit den ca kosten labor usw. aber das kann ja nicht eine so hohe summe ausmachen. mir wurde erklärt das es bis zu 10 sein können.

hilfe
wenn ich eine regelleistung ausmache da ich hartz4 erhalte, kann man mir doch nicht einfach einen mercedes einbauen und dann mir diesen in rechnung stellen.

die arbeit ist über die regelleistung hinaus gegangen. mir wurden keramikverblendungen eingesetzt.

erhoffe noch auf eine antwort, damit ich etwas klarer sehe.

vielen dank für ihre mühe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2006 | 15:40

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Ergänzungen. Natürlich müssen Sie nur die Leistungen bezahlen, die Sie auch in Auftrag gegeben haben. Was Sie in Auftrag gegeben haben, wird durch den Heil- und Kostenplan dokumentiert.

Wenn Sie mit dem Zahnarzt vereinbart haben, dass lediglich die "Regelleistung" erstellt und eingesetzt werden soll und er Ihnen ohne Rücksprache eine teurere Keramikverblendung angefertigt hat, müssen Sie die Mehrkosten, weder für das Material noch für ein eventuell höheres Arzthonorar tragen. Der Zahnarzt hat keinen Anspruch auf Erstattung dieser Kosten.

Ich empfehle Ihnen, dieses dem Zahnarzt auch so mitzuteilen. Vielleicht können Sie ihn auf diese Weise davon abbringen, weitere rechtliche Schritte einzuleiten.

Ich hoffe jetzt sehen Sie ganz klar und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Torben Hoffmann

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