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Eidestattliche Versicherung & Hauskauf


30.09.2006 21:37 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Hallo !
Ich habe folgende Frage !
Ich habe ca. 1993 eine eidesstattliche versicherung für eine Zahnarzt rechnung abgelegt. Beläuft sich inzwischen auf ca. € 3070.(Ich weis nicht mehr genau wann, da die Papiere bei einem umzug weg gekommen sind)
Nun haben mein Mann und ich gerade ein Grundstück gekauft und fangen in ca. 1 Woche an zu bauen. (Die Finanzierungsbanken 2 Banken sind natürlich als Grundschulder in voller Höhe des GS und Hauses eingetragen.) Nun aber zu meiner frage. Kann der Anwalt des Gläubigers uns das Haus bzw. Grundstück wegpfänden.
Die Rechung kam vor der Eheschliessung zustande und ich verdiene momentan ca. € 350-400 monatlich.
Vielen Dank schon mal.

Mit freundlichen Grüßen

Anja69

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Sehr geehrte Ratsuchende,


dem Gläubiger steht zwar schon das Recht zu, in Ihren Miteigentumsanteil an der gemeinsamen Immobilie die Zwangsvollstreckung zu betreiben.

Fraglich bleibt allerdings, ob dem Gläubiger diese Vorgehensweise überhaupt erfolgversprechend erscheint. Er könnte hier z.B. eine Zwangshypothek eintragen lassen - die dann aber nachrangig gegenüber sämtlichen finanzierenden Banken wäre! - und müsste eigentlich darauf hoffen, dass einer der anderen Gläubiger in Ansehung seiner Forderung die Zwangsversteigerung beantragt.

Natürlich wäre auch der Zahnarzt, bzw. derjenige der nunmehr die Forderung etwa im eigenen Namen beizutreiben sucht, berechtigt, hier die Zwangsversteigerung zu betreiben.

Da jedoch hier im Verhältnis zur geltend gemachten Forderung gegenüber dem Grundstückswert - sowie wegen der nur nachrangigen Befriedigung - auf den Gläubiger unwägbare und im Zweifel unverhältnismäßige Kosten zukommen, dürften Sie hier nicht allzu viel zu befürchten haben. Sofern die Finanzierung an sich nicht gefährdet ist.

Dennoch ist es empfehlenswert – wie auch generell – von sich aus das Gespräch mit dem Gläubiger zu suchen, Zahlungsbereitschaft zu signalisieren und gegebenenfalls eine Ratenzahlung schriftlich zu vereinbaren.


Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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