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Ehgattenunterhalt


14.02.2005 10:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag!
Seit 2 Jahren bin ich geschieden. Unsere Kinder 15, 18 Jahre alt leben bei mir, wir haben gemeinsames Sorgerecht, Unterhalt für die Kinder bekomme ich nicht, da mein Ex-Mann seit Jahren keine Arbeit hat. Nun beabsichtige ich, wieder zu heiraten. Da sich dadurch meine finanzielle Situation beachtlich verbessert, möchte ich gern wissen, ob mein Ex-Mann auf Ehegattenunterhalt klagen kann und ob da nur mein Einkommen (850 € Netto plus Kindergeld) zugrunde gelegt würde oder auch das Einkommen meines neuen Mannes.
Ich habe noch nie Ehegattenunterhalt bekommen.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

das Einkommen Ihres neuen Ehepartners wird in einer Unterhaltsberechnung nicht berücksichtigt. Sollte Ihr EX-Ehemann Klage erheben, ist grundsätzlich nur Ihr Einkommen zu berücksichtigen.

Nur in Ausnahmefällen wird das Einkommen des neuen Ehepartners indirekt berücksichtigt. Grundsätzlich haben Sie als Ehefrau einen Anspruch auf "Taschengeld" gegen Ihren neuen Ehepartner. Wenn das Einkommen besonders hoch ist, wird zumindest bei Kindesunterhalt die Auffassung vertreten, dass dieses Taschengeld auch für Unterhaltsleistungen zum Teil einzusetzen ist.

Hier handelt es sich jedoch um Geschiedenenunterhalt. Ihr EX-Mann kann zwar versuchen, mit dieser Argumentation einen Anspruch zu begründen. Ich meine aber, dass Ihm dieses nicht gelingen wird.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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