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Ehevertrag vor Hauskauf

04.01.2011 15:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich beabsichtige in diesem Jahr ein Haus kaufen und möchte sicherstellen, dass im Scheidungsfall ich der alleinige Eigentümer der Immobilie bin und keine Ausgleichszahlungen für die Immobilie an meine Frau leisten muss.

Ich bin seit vier Jahren verheiratet und habe bislang keinen Ehevertrag. Meine Frau hat seit der Geburt unseres ersten Kindes im September 2006 nicht gearbeitet.

Ich beabsichtige die Immobilie mit eigenem Vermögen, dass ich teilweise vor unserer Ehe erworben habe, Geld meiner Eltern und einem Darlehen, bei dem ich der alleinige Darlehensnehmer bin, zu bezahlen. Die Immobilie soll ausschließlich auf mich eingetragen werden.

Kann ein Ehevertrag oder ein anderes rechtliches Konstrukt dies unter den genannten Randbedingungen leisten und wenn ja, wie hoch ist der Aufwand für die Erstellung eines solchen Vertrags und welche Angaben sind noch notwendig (z.B. muss die Immobilie schon bekannt sein)?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Nach Ihren Angaben leben Sie im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Durch einen Ehevertrag in notarieller Form (§ 1410 BGB) könnte die Immobilie unter Beibehaltung des Güterstandes ausgeklammert werden.

Den finanziellen Aufwand dafür müssten Sie mit einem ortsansässigen Notar besprechen, ich könnte Ihnen allenfalls eine Formulierung liefern.

Die Angabe einer konkreten Immobilie erleichtert die Formulierung, ist aber nicht erforderlich, wenn feststeht, woher das entsprechende Geld kommt.

Hinweisen möchte ich Sie darauf, dass im Normalfall (keine ehevertragliche Regelung) sog. privilegiertes Vermögen (z.B. Erbe) nur mit dem um die Inflation bereinigten Netto-Wertzuwachs in den Zugewinn fallen würden.

Sofern die Tilgung eines Darlehens allerdings aus dem Familieneinkommen bestritten wird (wie bei Ihnen) würde dieser Anteil natürlich schon in den Zugewinnausgleich fallen.

Bevor Sie also den Ehevertrag unterschreiben, sollten Sie sich klar werden, ob die Auswirkungen ohne Ehevertrag nicht akzeptabel sind.

Dies ist eine Frage des Einzelfalls und müsste hier im Detail geprüft werden.

Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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