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Ehevertrag empfohlen

25.04.2017 17:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Zusammenfassung: Es geht um die Frage des Sinns eines Ehevertrages bei Vorhandensein von Vermögen vor der Hochzeit.

Guten Tag,
ich habe 2009 eine Eigentumswohnung gekauft, die inzwischen
abgezahlt ist. Heute ist die Wohnung circa das 3 bis 4 fache wert.
Im Sommer möchte ich eine Ehe eingehen. Mir stellt sich nun die Frage ob ich einen Ehevertrag abschließen soll. Es ist sonst kein Vermögen vorhanden
Oder bleibt die Wohnung ohne Beachtung, da diese bereits vor der Ehe vorhanden war.
ich frage lieber vorher, weil man sagt danach ist man immer schlauer.
Es ist mir noch wichtig ob der Vertrag wenn es sein sollte notariell gemacht werden muss.

Guten Abend,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Ohne eine ehevertragliche Regelung wird Ihre zukünftige Ehe im gesetzlichen Güterstand des Zugewinnausgleiches geführt werden.

Da Sie die ETW bereits vor Eheschließung zu Alleineigentum innehaben, wird sie mit dem aktuellen Zeitwert bei Eheschließung zu Ihrem Anfangsvermögen gerechnet werden.

Im Falle einer Scheidung würde bei der Ermittlung des Endvermögens der dann gegebene Wert der ETW angesetzt.

Ihre zukünftige Frau wird damit nicht am Wert der ETW zu Beginn der Ehe teilhaben, wohl aber an etwaigen Wertsteigerungen, die die ETW während der Ehe erfährt.

Möchten Sie dies nicht, bleibt nur die Möglichkeit des Ehevertrages, in dem diese gesetzliche Regelung vertraglich geändert werden kann.

Ein solcher Ehevertrag muss notariell beurkundet werden, andernfalls er nicht wirksam wäre.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 26.04.2017 | 09:28

Vielen Dank
letztlich stellt sich für mich aber die Frage, wenn ich keinen
notariellen Vertrag aufsetzte und zum Zeitpunkt der Eheschließung
die Wohnung als Beispiel 80 000 Euro Wert wäre und nach 10 Jahren Ehe 120 000, wäre dies ein Zugewinn von 40 000
pro Partei 20 000
Liegt die Verpflichtung dann bei mir diesen Betrag auszugleichen
durch Eintragung einer Grundschuld oder habe ich auch das Recht die Wohnung zu verkaufen oder durch die gegnerische Partei verkaufen zu lassen.
(Wert und bekommen ist immer zweierlei)
Gibt es hier Fristen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.04.2017 | 09:34

Guten Morgen,

falls ein Zugewinn von 40.000 auszugleichen wäre, hätte Ihre zukünftige Ex-Ehefrau einen Zahlungsanspruch gegen Sie in Höhe von 20.000.

Dieser muss innerhalb von 3 Jahren ab Rechtskraft der Scheidung geltend gemacht werden, danach ist er verjährt.

Wie Sie den Betrag zahlen, bleib allein Ihnen überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

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