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Ehevertrag RA-Gebühren


| 03.07.2007 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,
ich fühle mich in eine Kostenfalle getrieben + frage nach, ob alles mit rechten Dingen zugeht. (Sollten es auch günstigere Lösungswege geben, wäre ich für einen Hinweis dankbar.)
Sachverhalt:
1. Frau hatte Scheidung beantragt-Verfahren ruht-kein VA durchgeführt-mein RA bisher nur Schreiben an Gericht + GegenRA. G-wert v. Gericht auf 88TEuro (wg. Vermögen Frau + gemeinsames 1-Fam.Haus) festgesetzt. RA-Kosten: 1,3 Verf.Geb. 3100 1,6TEuro
2. Scheidung sei jetzt nachrangig + es soll ein umfassender Ehevertrag geschlossen werden mit Verzicht auf VA, Unterhalt, Trennungs- + Zugewinn. Gütertrennung, Hausratteilung, Whgzuweisung + Nutzungsklärung. Den G-Wert bemißt RA auf 218TEuro + berechnet 1,5 Gesch.-Gebühr 2300 2,9TEuro + 1,2 Term.Gebühr 3104 2,3TEuro = 5,2TEuro (jeweils o. MwSt) - (Es hat bisher 1 Treffen mit GegenRA gegeben.) Muß ich mit diesen Kosten (+weiteren?) leben?
Ich danke für Ihre Prüfung + Antwort - m.f.G.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


der Vergütungs-Werte sind rechtlich nicht zu beanstanden.


Die Verfahrensgebühr ist angefallen; die Gebühr beträgt 1.660,10 EUR.

Hinsichtlich des Ehevertrages ist auch die Geschäftgebühr in dieser Höhe zutreffend und beträgt 2.901,00 EUR.

Da das gerichtliche Verfahren anhängig ist und auch danach mit der Gegenseite gesprochen wurde, ist auch die Terminsgebühr angefallen; sie beträgt 2.320,80 EUR.


Mit diesen Kosten werden Sie also "leben müssen".



Es ist durchaus möglich, dass noch eine 1,0 Einigunggebühr hinzukommt, wenn es zu einer vergleichsweisen Lösung kommt.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 04.07.2007 | 14:09

Vielen Dank erstmal, Herr Bohle - glücklich bin ich darüber natürlich nicht - eher ein wenig ärmer...
-Wenn es zu Abschluß des Ehevertrages kommt, fällt dann die Einig.Geb. zwingend an, oder ist sie nur "möglich"? (d.h. gibt es Raum für Honorarvereinbarungen?)
-Sind mit Gesch.Geb. + Term.Geb. dann wirklich alle erbrachten Leistungen, auch noch weitere mündliche Verhandlungen abgegolten? (Es hat bisher 1 Treffen mit GegenRA gegeben.)
Mit Dank + Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.07.2007 | 14:18

Sehr geehrter Ratsuchender,

dass Sie nicht som ganz glücklich sind, kann ich mir schon denken. Ihr Anwalt wird es anders sehen, wobei Sie aber auch nicht die Werte und das Haftungsrisiko außer Acht lassen dürfen.

Die Einigungsgebühr wäre zwingend; eine Gebührenunterschreitung ist unzulässig.

Daher haben Sie schon zutreffend erkannt, dass Ihnen allein eine schriftliche Vergütungsvereinbarung helfen wird, da damit dann die gesetzlichen Gebührentatbestände modifiziert werden können.

Mit der Terminsgebühr sind dann auch die mündlichen Verhandlungen abgegolten, soweit sie sich auf den Gegenstand beziehen. Ob ein oder mehrere Termin stattfinden, ist dabei dann egal.

Daher sollten Sie nun mit dem Kollegen über eine Vergütungsvereinbarung sprechen; beide Seiten würden dann die genaue Beträge kennen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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