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Ehevertrag _ Gültigkeit Einschätzung der geschilderten Sachlage

03.04.2014 01:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Meine Situation möchte ich ihnen schildern.

Es geht um einen Ehevertrag und dessen vorraussichtlicher Wirkung zum Ende (Scheidung)
der Ehe.

Unsere Ehe nahm Anfang 2010 Ihren Anfang.

Ich und meine Frau waren beide noch in der Ausbildung bis Mitte 2012 und haben ungefähr gleich verdient.
Danach gegen Ende 2012 setzten wir ein Ehevertrag auf wonach wir eine Modifizierte Zugewinngemeinschaft wählten d.h.
kein Zugewinnausgleich, kein Versorgungsausgleich und Inventarliste mit Dingen die vor uns während der Ehe angeschafft wurden das die
vor der Ehe wenn Sie mal aufgelöst werden würde, dass jeder seine Sachen wieder mitnehmen darf.

Zwei Monate später gab Sie ihre Ausbildung nach dem ersten Lehrjahr (1 Jahr) + anschließender aber beendeter Mutterschaftsurlaub (1 Jahr) auf sprich Sie kam nicht zurück zum
Ausbildungsbetrieb. Gab die Ausbildung schriftlich auf.
Machte vor der Ausbildung noch ein freiwilliges Soziales Jahr. Paar Monate innerhalb Jahr 2010.

Ich fing Wo Sie aufhörte mit ihrer ersten Ausbildung meine Reguläre Ausbildungberuf an zu arbeiten ein halbes Jahr Vollzeit als Aushilfe.(danach ich nurnoch Jobs in Aushilfe oder Vollzeit leiharbeiter bis 1000 euro netto im Monat).
Nettogehalt ca.1250 Euro Sie machte dann Ca. neben Arbeitslosengeld 250 Euro Gewinn damit also schon deutlich weniger als ich.
Ende 2013 Oktober fing Sie ihre zweite Ausbildung an die jetzt regulär zuende geführt wird bis Mitte 2015 bekommt Gehalt ca. 580 Euro. dazu noch Kindergeld für unsere einzigste Tochter + Unterhalt.
Zum Jahreswechsel 2013/ 2014 gingen wir nun in das Trennungsjahr. (eigene Wohnung usw.)

Nun meine FRAGE dazu.

Weil Während der gemeinsamen Ehe Sie sich NUR um das Thema Ausbildung und ein Jahr Kindererziehungsurlaub gekümmert haben wird und ich so gesehen ab Ende
2012 angefangen hab Vollzeit zu arbeiten, bis Mitte 2015, (wenn du scheidung vorraussichtlich rechtskräftig wird), muss ich damit rechnen das der Ehevertrag ungültig ist?

Ehevertrag: *Modifizierte Zugewinngemeinschaft wählten d.h.
kein Zugewinnausgleich, kein Versorgungsausgleich und Inventarliste mit Dingen die vor uns während der Ehe angeschafft wurden das die
vor der Ehe wenn Sie mal aufgelöst werden würde, dass jeder seine Sachen wieder mitnehmen darf.

Ich bitte um Ihre Einschätzung der mir geschilderten Sachlage !!!


Sehr geehrter Ratsuchender,

in Anbetracht des Umstandes, dass die Ehe nur wenige Jahre bestanden hat und nicht erkennbar ist, dass die Gattin übermäßig benachteiligt wird, kann ich keine Gründe erkennen, die gegen die Wirksamkeit der ehevertraglichen Vereinbarungen sprechen, etwa wegen Sittenwidrigkeit. Anders läge der Fall allenfalls dann, wenn auch Unterhaltsansprüche der Gattin oder des Kindes ausgeschlossen wurden. Dazu haben Sie jedoch nichts ausgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.04.2014 | 04:45

Hallo,

wie ist das zu verstehen, Unterhaltsansprüche der Gattin auszuschliessen ungültig? Wir haben formuliert, dass Kein Zugewinnausgleich, Kein Versorgungsausgleich usw. stattfindet, dass jeder für sich selbst nach der Ehe sorgt d.h nach Scheidung kein Unterhalt verlangt werden kann von der Ehegattin, nur vom Kind bzw fürd Kind.

Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.04.2014 | 12:22

Unter Umständen ist der ehevertragliche Ausschluss von Unterhaltsansprüchen unwirksam. Das kann ich jedoch in Ihrem Fall nicht erkennen. Insbesondere können nacheheliche Unterhaltsansprüche per Ehevertrag wirksam ausgeschlossen werden.

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