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Ehescheidung in Colorado (USA)


31.12.2007 10:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Meine Tochter (Deutsche), hat 2003 in Dänemark einen US-Amerikaner geheiratet und lebt seit März 2007 mit ihm und ihrem gemeinsamen 2004 geborenen Kind im Staat Colorado. Das Kind hat doppelte Staatsbürgerschaft.

Wegen Drogenabhängigkeit des Mannes hat sie nun in Boulder (Col.) die Scheidung beantragt. Eine anwaltliche Unterstützung hat sie dort nicht und kann sich diese wohl auch nicht leisten. - Ich möchte mich deshalb hier in Deutschland, wahrscheinlich auch weitergehend, von einem Anwalt beraten lassen, der sich mit US-Familienrecht auskennt.

Meine aktuelle Frage bezieht sich auf den Eröffnungstermin des Scheidungsverfahrens:

Welche Funktion hat dieser Termin? Kann es dort überhaupt schon Gerichtsbeschlüsse geben? Kann insbesondere an diesem Termin ein bestehendes, zivilrechtlich erreichtes Kontaktverbot gegen de Ehemann ("temporary restraint order") aufgehoben werden? Ist der Termin öffentlich? Ist (bei Fehlen einer anwaltlichen Vertretung) der Beistand durch einen Familienangehörigen möglich?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


der Eröffnungstermin hat die Funktin, die Eheleute zum Scheidungsverfahren anzuhören; er ist in der Regel öffentlich - ein Ausschluss der Öffentlichkeit kann eingeschränkt beantragt werden, wird aber eher selten ausgesprochen. Der Beistand durche inen Familienangehörigen ist so nicht möglich.


Die von Ihnen angesprochene "temporary restraint order" betrifft nur die vorläufige Regelung und kann bei Vorliegen wichtiger Gründe (und nach neuem Vorbringen des Ehemannes) auch in diesem Termin abgeändert werden. Beschlüsse des Richters sind also möglich.


Wenn vorab eine klare Absprache getroffen und schriftlich zusammen mit dem Antrag eingereicht worden ist, wird in der Regel von einer weiteren Anhörung abgesehen und der Richter wird dann das Scheidungsurteil aussprechen. Dabei müssen die Partner dann noch nicht einmal anwesend sein.

Ihrer Fragestellung entnehme ich aber, dass dieses vorliegend leider nicht der Fall gewesen ist, so dass Ihre Tochter doch einen Anwalt beauftragen sollte, um nicht Rechtsnachteile zu erleiden.

Ist dieses finanziell nicht möglich, sollte Ihre Tochter sich zumindest durch einen Gerichtsangestellten, dem sogenannten "pro se clerk" beraten zu lassen, wobei dieses kostenpflichtig ist und rund 300,00 US$ kostet wird.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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