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Ehescheidung, wie hoch ist der mögliche Zugewinn?

| 01.09.2009 12:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Da sich meine Frau von mir scheiden läßt und mit unserem gemeinsamen Sohn zum 01.11.2009 aus dem gemeinsamen Haus ausziehen wird,stellt sich für mich die Frage, welche Anforderungen kann meine Frau unter Berücksichtigung der nachstehenden Daten aus dem gemeinsamen Haus an Zugewinn stellen, wenn ich das Haus mit der jeweiligen Tilgung der Restschulden behalten sollte.(möchte).

Sollte sich eine Zugewinnauszahlung ergeben, stellt sich für mich die Frage, ab welchem Zeitpunkt diese zur Auszahlung gelangen muß.

Hauskauf 2004 wobei beide Partner zu gleichen Teilen: Kaufvertrag,Hypothekenverträge, Grundbuch eingetragen sind und unterschrieben haben.

Hauskauf Gesamtkosten: 220.500 Euro
Restschulden: 133.000 Euro
Erbschaft Ehemann: 29.500 Euro
Schenkug Ehefrau: 4.000 Euro
Eigenkapital Ehemann: 7.764 Euro
Eigenkapital Ehefrau: null Euro

Hausstand wird einvernehmlich aufgeteilt
restliche Privatkonten werden einvernehmlich aufgeteilt

Meine Fragestellung:
Wie hoch ist der mögliche Zugewinn, der nach Ihrer Darstellung errechnet wird, den ich eventuell an meine Nochehefrau zuleisten habe, wenn ich das Anwesen behalten und weiterführen würde.

01.09.2009 | 12:49

Antwort

von


(1278)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten, wobei ich darauf hinweisen möchte, dass die nachfolgende Berechnung nur eine summarische und nur auf den Komplex Haus bezogene überschlägige Bewertung darstellt und keine konkrete Zugewinnberechnung im Streitfall ersetzen kann.

Ich gehe mangels gegenteiliger Hinweise davon aus, dass Sie keinen Ehevertrag geschlossen haben.

Ihr Anfangsvermögen zu Beginn der Ehe besteht aus
Erbschaft................29.500.- (vgl. § 1374 BGB: Anfangsvermögen )
Kapitalvermögen........7.764.-
zusammen..............37.264.-

Das Anfangsvermögen Ihrer Frau muss mit 0 angesetzt werden, da die von Ihnen angeführte "Schenkung 4.000.-" überhaupt nicht näher erläutert worden ist. Von wem an wen zu welchem Zweck?

Das Endvermögen (bezogen auf das Haus) besteht bei beiden in der Hälfte des Wertes des Hauses nach Abzug der Verbindlichkeiten, also 220.500.- abzg. 133.000.- = 87.500 ./. 2 = 43.750.-

Ihr Zugewinn (Endvermögen minus Anfangsvermögen) würde danach betragen

43.750.- minus 37.264.- = 6.486.- €

Der Zugewinn Ihrer Frau beträgt

43.750.- minus 0 = 43.750.-

Die Differenz zwischen den einzelnen Zugewinnen beträgt 37.264.- €.

Da Ihre Frau den höheren Zugewinn erzielt hat, muss sie Ihnen 50 % davon, also 18.632.- € zahlen.

Wenn Sie unter Berücksichtigung dieser Berechnung den Miteigentumsanteil Ihrer Frau übernehmen und Ihre Frau von den Darlehensverbindlichkeiten freistellen, ergibt sich folgende Abrechnung:

Wert des ME-Anteiles =........43.750.- €
abzgl. Zugewinnanspruch......18.632.- €
Zahlungsanspruch Ihrer Frau..25.118.- €


Falls es sich bei den oben erwähnten 4.000.- € um eine Schenkung handelt, die Ihre Frau bei Beginn der Ehe erhalten und mit eingebracht hat, wäre dieser Betrag zum Anfangsvermögen Ihrer Frau zu rechnen, vgl. § 1374 BGB: Anfangsvermögen .

In diesem Fall ändert sich die Berechnung wie folgt:

Zugewinn Ihrer Frau dann

43.750.- minus 4.000.- = 39.750.-

Differenz der Zugewinne = 33.264.-,

Zugewinnausgleich 50 % davon = 16.632.-

Zahlungsanspruch Ihrer Frau dann 27.118.- €


Ich hoffe, Ihnen Anhaltspunkte für die Verhandlungen mit Ihrer Frau gegeben zu haben.


Für weitergehende Vertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen



Bewertung des Fragestellers 03.09.2009 | 07:06

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Ein sehr fach und sachlich competenter Anwalt; den ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal konsultiert habe.
Danke

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Danke


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