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Ehemann als Mithilfer


20.07.2006 11:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Ich bin 36 Jahre und kein Deutsche Staatsangehöriger, aber meine Frau.

In Mai 2003 habe ich und meine zurzeit getrennt lebenden Ehefrau einen Geschäft - Tintentankstelle aufgebaut. Allerdings, wurde das Geschäft auf meiner Frau eingetragen weil Sie damals Einspruch auf Ich-AG von Arbeitsamt und das größten Teil vom benötigten Geld hatte.

Es war gerade in einen Zeit in der ich meiner Beruflichen Rehabilitationsmaßnahme abgeschlossen habe. Ich hatte ein schweres Auto Unfall und lebe seit knapp 5 Jahre mit einem Künstlicher Hüftprothese – 30% Behinderung anerkannt.

Also, seit Mai 2003 haben wir beide sicher kein andere beruflichen verdienst Möglichkeiten oder andere Arbeitstellen gesucht und genommen. Meist haben wir im Wechsel gearbeitet – ganz normale Familien Geschäft. Wir haben keine Kinder. In diesen 3 Jahren (bis April 2006) war ich nicht anders als Mithelfenden Ehemann ohne Vertrag, ohne staatliche Soziale Beiträge und auch ohne eigene Einkommen obwohl ich mindesten rund 35 Stunden Monatseinsatz erbracht hatte. Das hat meine Frau und unser Geschäft gut getan. Bei meiner Frau war ich sogar unter Familien Kranken versichert.

In den letzten 12 Monaten haben wir oft gestritten und Sie sagt immer: „ Such dir eine andere Arbeit. Das Geschäft ist meine. Du bist hier nicht mehr gebraucht, außerdem kriegst du Geld, den das Geschäft zahlt deine/unser Wohnung und deine Essen“. Sie weiß das Arbeit kriegen ist nicht so leicht, trotzdem wechselte Sie das Geschäft Türschlüssel damit ich endgültig nicht mehr ins Laden rein darf.
Da ich nicht Arbeitslos bleiben möchte habe ich nun seit 3 Monate durch den Finanzielle Hilfe meiner Familiengehörige in Ausland einer neuen Tintentankstelle 30km entfernt eröffnet. Irgendwie läuft es aber nicht wie bei der unser altes Geschäft.

Ich habe Angst dass ich vielleicht bald nicht mehr die Miete zahlen kann und fühle mich damit wahnsinnig benutzt und betrogen von meiner Frau. Die Scheidung läuft… Ich weiß nicht ob ich hier noch einen Anspruch auf Schadensersatz für 3 Jahre nicht bezahlten Arbeit habe. Wie sieht überhaupt die Rechtlage aus?

Biete um Hilfe.

Mit freundlichen Grüssen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Zunächst weise ich darauf, dass im Rahmen der Erstberatung eine solche umfassende Frage nicht beantwortet werden kann. Dazu fehlen uns insbesondere weitere Einzelheiten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Problem lösen könnte:

zunächst könnte man überlegen, ob Sie eine so genannte Innengesellschaft mit Ihrer Frau haben. Dann hätten sie ein Anspruch auf Auseinandersetzung und u.U. einen Ausgleichsanspruch.

Darüberhinaus ist das Geschäft wurde im Rahmen der Ehezeit aufgebaut worden. Dann haben Sie u.U. einen sog. Zugewinnausgleichsanspruch, wenn Ihre Frau wirklich behauptet, daß das Geschäft ihr alleine gehört.

Außerdem haben Sie in der Trennungszeit - d.h. vom Zeitpunkt der Trennung bis Rechtskraft der Scheidung - u.U. einen Anspruch auf Trennungsunterhalt.

Was bei Ihnen zutrifft, muß im Rahmen einer ausführlichen Beratung gelöst werden.

Da Sie wohl einen Anwalt haben, gehe ich davon aus, daß Sie dies mit ihm ausführlich besprechen konnten.

Sollten weitere Rückfragen bestehen, stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

Breite Str. 147 - 151
50667 Köln
Tel.: 0221/ 272 4745
Fax: 0221/ 272 4747
www.anwalt-wille.de <http://www.anwalt-wille.de>
anwalt@anwalt-wille.de <mailto:anwalt@anwalt-wille.de>
http://www.openbc.com/go/invite/3625570.7991f9

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