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Ehemaliger Mitbewohner will keine Miete bis zum Einzug des Nachmieters zahlen


31.03.2018 20:31 |
Preis: 70,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
hier in kurzen Stichworten die Situation:
Ehemaliger Freund meiner Tochter zieht nach Beendigung der Beziehung aus gemeinsam bewohnter Wohnung aus.
Tochter zieht ebenfalls in neue Wohnung.
Ex-Freund steht nicht im Mietvertrag; er stellt nach Auszug die Zahlung seines Mietanteils ein.
Mietvertrag lautet auf meine Tochter und mich, den Vater.
Es dauert drei Monate, bis die Wohnung weitervermietet wird. (wählerischer Vermieter und abspringende Interessenten sind dafür verantwortlich).
Ich möchte von dem Exfreund nun seinen Anteil an den Mieten für die drei Monate nach seinem Auszug, vermute aber, daß ich ihn kaum dazu werde zwingen können.
Es gibt nun aber noch einen zusätzlichen Aspekt, für den ich um eine rechtlche Bewertung bitte:
Besagter Exfreund hat bis Ende Dezember 2017, also bis kurz vor Einzug des Nachmieters, sowohl immer noch einen Wohnungsschlüssel als auch die von ihm beim Einzug bezahlte vom Vormieter übernommene Einbauküche in dieser Wohnung und sie erst wenige Tage vor Einzug des Nachmieters ausbauen lassen und hat erst danach den Wohnungsschlüssel an mich zurückgeschickt.
Ändert diese Tatsache rechtlich etwas an der anfangs beschriebenen Situation oder ist er nach wie vor eher als eine Art Untermieter anzusehen, der mit irgendwelchen sonstigen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nichts zu tun hat? Wäre ich berechtigt, statt eines Mietanteils eine Art Lagergebühr von ihm zu verlangen, und was wäre ein angemessener Betrag dafür? Wäre ggf. eine Klage erfolgversprechend? Meine Mietforderung an ihn beträgt 1.100 Euro.
31.03.2018 | 21:24

Antwort

von


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31234 Edemissen
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E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

für eine Antwort, mit der Sie auch etwas anfangen können, bitte ich um ergänzende Angaben zum mitgeteilten Sachverhalt:

Welche Abrede gab es mit dem Exfreund hinsichtlich der Mietzahlung? Zahlte er seinen Anteil an Sie oder an Ihre Tochter?
Warum stand er nicht im Mietvertrag? Er wohnte ja anscheindend von Beginn an in der angemieteten Wohnung.
Hatten Sie eine Genehmigung zur Untervermietung, oder zog der Exfreund "nur" als solcher ein? Wusste der Vermieter davon?
Wann war die Trennung, wann war der Auszug (differenziert nach Tochter und Exfreund)?
Wann und zu wann erfolgte die Kündigung? Wie lang war die Kündigungsfrist? Ist der neue Mieter nach Ablauf der Kündigungsfrist eingezogen?
Wurde der Exfreund zum Abbau der EBK bzw. zur Rückgabe des Schlüssels aufgefordert? Falls ja, wann war das?

Sie können mir gern die erbetenen ergänzenden Sachverhaltsangaben per E-Mail schicken, damit Ihnen hier die kostenlose Nachfragefunktion erhalten bleibt. Natürlich können Sie auch alternativ nachträglich ggf. eine Nachfrage per E-Mail stellen und die Sachverhaltsergänzungen über die kostenlose Nachfragefunktion vornehmen.

Ob der Exfreund hier möglicherweise "mitliest", können Sie besser einschätzen. Falls Sie die Antwort also lieber per E-Mail wünschen, teilen Sie mir das bitte mit. Ansonsten antworte ich hier.

Freundliche Grüße
Stefan Pleßl, RA



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