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Ehemaliger Angestellter hat falsche Identität benutzt


07.12.2012 16:30 |
Preis: ***,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
folgende Problematik: Bei Anstellung vor einem knappen Jahr hat sich Herr A für jemand anderen ausgegeben. Mit sämtlichen Papieren im Original. Nach einem halben Jahr etwa kündigte er, und vom Arbeitgeber wurde die Lohnabrechnung oder ähnliches nie per Post versendet - so dass erst durch die Zusendung der Abmeldung der Identitätsdiebstahl aufflog. Der Geschädigte B ist Hartz 4 Empfänger und hat jetzt seinerseits Ärger mit dem Amt, da er ja vermeintlich beschäftigt war.
Wie muss jetzt der ehemalige Arbeitgeber Vorgehen um keine Strafe zu bekommen? Er hatte ja alle Unterlagen etc. sorgfältig geprüft und konnte so nicht ahnen das es sich um Betrug handelt. Gibt es einen Fachanwalt der für solche Fälle ratsam ist?

Und wie muss der Geschädigte Vorgehen? Klar Anzeige und dann vielleicht ein Schreiben des Arbeitgebers, dass er dort nie beschäftigt war?

Danke,
Gruß
07.12.2012 | 18:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Offenheit mit den Behörden ist in solchen Fällen die beste Methode, um selbst keine Bußgelder oder gar strafrechtlich relevante Problemtaik zu bekommen.

Gerne kann der Arbeitgeber auf meine Kanzlei zukommen, es reicht dafür aus, wenn dieser sämtliche Unterlagen den Behörden zur Verfügung stellt. Ich rate allerdings auch hier von mündlichen Aussagen ab, da eine unbedachte Äußerung auch schnell nach "hinten losgehen" kann, um nicht den Vorwurf zu bekommen, dass dies doch abgesprochen gewesen ist.

Der Geschädigte sollte den Behörden, die nunmehr gegen ihn ermitteln, auf das Ermittlungsverfahren gegen Herrn A hinweisen, im Idealfall unter Angabe des Aktenzeichens, da hier bereits alle notwendigen Beweise zusammengefasst sind.

Auch sollte der angebliche Arbeitgeber als Zeuge dafür benannt werden, da dieser B noch nie zuvor im Betrieb gesehen hatte, und eigentlich der A bei ihm beschäftigt gewesen ist.

Aufgrund der Amtsermittlung haben die Behörden dann diesen Sachverhalt zu erforschen, da dann weder dem Arbeitgeber noch dem Geschädigten etwas seitens der Behörden angedroht werden kann, solange der Sachverhalt nicht umfassend erforscht worden ist.


ANTWORT VON

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