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Ehegattenunterhalt/Kindsunterhalt nach 11.Lj. des Kindes


| 11.12.2005 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Laut Vergleich Scheidungsurteil erhalte ich bis 7/2006 nachehelichen Ehegattenunterhalt (225€)und 135%Regels.Düdo Tab.abzügl. Kindergeldteil (249€)Kindsunterhalt.
Kind und ich leben alleine. Habe Freund der nachweislich nicht bei uns lebt und finanziell nichts beiträgt. Arbeite 30 Wochenstd. für netto 1200€. Exmann hat netto 2300€, keine Schulden, keine Neuehe, keine weiteren Kinder.
Steht mir auch Unterhalt nach dem 11. Geburtstag zu und wann muss ich beantragen um nichts zu verwirken?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb Ihr Kind mit dem 11. Lebensjahr keinen Unterhalt mehr erhalten sollte, wenn dieser nicht laut Vergleich befristet ist. Um dies feststellen zu können, müsste der genaue Vergleichstext bekannt sein.

Sollte sich aus dem Vergleich ergeben, daß der Unterhalt nur in Höhe der Altersstufe 2 der Düsseldorfer Tabelle geschuldet wird, käme allerdings eine Abänderung des Titels in Betracht, mit dem Inhalt, daß ab dem 12. Lebensjahr die Altersstufe 3 herzuziehen ist. Üblicherweise wird dies aber im Unterhaltstitel festgeschrieben.

Sollte der Titel nur eine Unterhaltspflicht bis zum 11. Lebensjahr vorsehen, sollte dann umgehend die Neuberechnung des Unterhalts erfolgen und der Unterhaltsanspruch geltend gemacht werden. Eine rückwirkende Geltendmachung von Unterhalt ist nämlich nur in Ausnahmefällen möglich.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395

www.andreas-schwartmann.de

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2005 | 17:54

Beim Kindsunterhalt steht keine Befristung. Weiterlaufenden Kindsunterhalt (sogar höhere Stufe 3)werde ich beantragen.Aber der nacheheliche Ehegattenunterhalt ist bis 11.Geburtstag befristet.Bitte nehmen Sie auch noch zum nachehelichen Ehegattenunterhalt Stellung. Habe ich bei Beantragung von weiterlaufendem nachehelichen Unterhalt -mit Anwalt und eventuell Gerichtstermin- berechtigte Aussichten auf Erfolg oder steht dem etwas entgegen (z.B. die neue Rechtssprechung)?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2005 | 22:53

Nachehelichen Unterhalt über den im Vergleich vereinbarten Zeitraum hinaus werden Sie nur verlangen können, wenn Sie wegen der notwendigen Kinderbetreuung nicht selbst für Ihren Unterhalt sorgen können. Da Sie aber nach Ihrer Schilderung zumindest 30 Stunden in der Woche arbeiten können, könnte Ihnen allenfalls Aufstockungsunterhalt zustehen. Dazu wird es aber auf die ehelichen Lebensverhältnisse ankommen. Denn nur wenn der von Ihnen selbst erwirtschaftete Unterhalt nicht ausreicht, wird Ihnen ein Ausgleichsanspruch als Aufstockungsunterhalt zustehen können. Das sollten Sie aber konkret anwaltlich berechnen lassen. Aussagen über Erfolgsaussichten verbieten sich ohne genaue Kenntnis aller Zahlen, insbesondere auch der Einkommensverhältnisse während der Zeit der Ehe.

Mit freundlichen Grüßen
A. Schwartmann

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