Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ehegattenunterhalt nach Tod des Unterhaltspflichtigen

| 07.09.2009 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin geschieden und muss Aufstockungsunterhalt an meine geschiedene Ehefrau zahlen. Inzwischen habe ich wieder geheiratet.
Im Falle meines Todes muss nach meinen Informationen Unterhalt bis Aufbrauch des Pflichteils meines Nachlasses bzw. das Pflichtteil generell ausgezahlt werden. Da ich ein Haus besitze ist die nicht wenig. Meine Frage lautet nun. Wenn ich das Haus meiner jetzigen Ehefrau unter gewissen Auflagen überschreibe, muss dann immer noch das Pflichtteil an meine erste Ehefrau gezahlt werden, oder entfällt diese Pflicht nach 10 Jahren. Hierzu bekam ich bisher immer wieder unterschiedliche Informationen.
Es wäre schön hierzu mal die verbindlich Auskunft eines RA zu erhalten.

Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die Unterhaltspflicht für nachehelichen Unterhalt endet nicht mit dem Todes des Verpflichteten, sondern geht als Nachlassverbindlichkeit auf dessen Erben über.

Der Erbe haftet "nicht über einen Betrag hinaus, der dem Pflichtteil entspricht, welcher dem Berechtigten zustände, wenn die Ehe nicht geschieden worden wäre.", vgl. § 1586b BGB.

Die Ermittlung des zu zahlenden Höchstbetrages ist daher auf der Basis einer fiktiven Berechnung des Pflichtteils vorzunehmen, dass die Berechtigte ohne Scheidung hätte geltend machen können ...

"wenn die Ehe nicht geschieden worden wäre..."

Wenn das Haus bereits bei der Scheidung vorhanden war, wäre es in diese fiktive Rechnung einzubeziehen, so dass der von Ihnen angedachte Übertrag auf Ihre jetzige Frau sich auf die Berechnung nicht auswirken würde.

Wenn die Ehe nämlich nicht geschieden worden wäre, hätte diese (derzeit noch geplante) Überschreibung nicht stattgefunden.

Sie kommen auf diesem Wege also leider nicht an das angestrebte Ziel.


Mit freundlichen Grüßen



Nachfrage vom Fragesteller 07.09.2009 | 12:11

Gibt es einen Weg, das angestrebte Ziel dennoch zu erreichen ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.09.2009 | 12:31

Ich denke darüber nach und melde mich ggf. bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 07.09.2009 | 13:13

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Leider konnte der Anwalt mir bei meinem Problem (noch) nicht helfen. Das liegt aber nicht in seiner Person begründet"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 07.09.2009 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68332 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Erst anfängliche Schwierigkeiten, am Ende jedoch sehr klar und stets sehr freundlich erklärt. Sehr zu empfehlen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
War verständlich und ausführlich, vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
3,8/5,0
Das nächste Mal bevorzuge ich eher eine persönliche Beratung. Das liegt wohl eher an der Plattform, als an der beratenden Person. Aus diesem Grund hat sich für mich jetzt keine Handlungsoption ergeben, bzw. etwas, was ich tun ... ...
FRAGESTELLER