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Ehegattenunterhalt bei hohem Unterschied des Nettoeinkommens

19.11.2010 10:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


hallo,

bin seit 5 jahren verheiratet und ich und meine frau sind beide noch unter 30 jahre alt und kinderlos!

ich verdiene netto 6000 euro während meine frau netto 1000 euro verdient!

bin ich bei einer scheidung im nachehelichen unterhalt verpflichtet einen ausgleich zu zahlen damit sie an die ehelichen lebensverhältnisse rankommt?

falls ja wieviel wäre das ca.?

immerhin verdiene ich ja über 80% des gesamten einkommens

Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Fragen ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Sofern Ihre Ehefrau durch die Doppelverdienerehe keine ehebedingten Nachteile erlitten hat und die Ehe mit 5 Jahren nicht lange ist, wäre der Unterhaltsanspruch nach § 1587b II BGB in jedem Fall zeitlich zu begrenzen.

Weil bei Ihrem Einkommen auch Vermögensbildung angesetzt wird, geht man von ca. 4.500 Euro für die Unterhaltsberechnung aus.

Demnach bestünde der Anspruch anfangs ½ (9/10*4.500 + 9/10*1.000) = 2.475 Euro
Ihre Frau hätte somit Anspruch auf 2.475 – (9/10* 1.000) = 1.575 Euro

Nach ca. 2 Jahren würde diese Unterhaltszahlung normalerweise wegfallen, wenn Ihre Ehefrau dann den sog. angemessenen Bedarf 8von derzeit ca. 1.000 Euro) selbst verdient.

Die Berechnung ist nur eine Darstellung des Prinzips mit Erwerbstätigenbonus (daher nur je 9/10 der Einkünfte) und bedarf der Nachjustierung.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2010 | 10:58

hallo herr zürn,

danke für die beantwortung!

wie würde die zahlung im trennungsunterhalt aussehen und was passieren wenn sich meine einkommensituation verschlechert und ich beispielsweise nur noch die hälfte verdiene ( bin selbständig )

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.11.2010 | 08:39

Sehr geehrter Fragesteller:

besten Dank für Ihre Nachfrage. Nach den Bestimmungen dieser Plattform sind Nachfragen eigentlich nur für Verständnisfragen zur Antwort möglich, nicht aber für neue Fragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Einsatz sich im unteren Bereich bewegt.

Ungeachtet dessen möchte ich Ihre Fragen aber wie folgt beantworten:

Beim Trennungsunterhalt ist es wie beim nachehelichen Unterhalt der ersten 2 Jahre, wobei einige Faktoren, z.B. der Wohnwert einer eigengenutzten Immobilie, anders berechnet werden.

Da Sie selbständig sind, wird das Einkommen der letzten 3 Jahre gemittelt und der Unterhaltsberechnung mit dem berechneten durchschnittlichen monatlichen Einkommen zugrunde gelegt. Wenn Sie also weniger verdienen, wirkt sich das entsprechend aus.

Ich hoffe, ich habe damit Ihre Nachfrage beantworten können, andernfalls müssten Sie nochmals melden.


Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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