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Ehegattentestament / Schenkung


| 06.01.2005 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Meine Mutter hat zwei Söhne und ist seit 26 J. mit meinem Stiefvater verheiratet, er selber hat keine leiblichen Kinder, seine nächsten Verwandten sind Geschwister.

Meine Mutter ist schwer erkrankt. Eine Nachlassregelung außer der gesetzlichen existiert z.Zt. nicht. Die Ehe wird in Gütergemeinschaft geführt.

Nunmehr stellt sich die Frage ob ein Ehegattentestament oder eine Schenkung die geeignete Ergänzung darstellt.

Ziel ist, daß im Falle des Todes beider, das gesamte Vermögen meinem Bruder und mir zu gleichen Teilen oder halt schon vorher zufällt, ohne daß die Geschwister meines Stiefvaters etwas erben auch keinen Pflichtteil.

Desweiteren stellt sich dann noch die Frage ob eine Schenkung des Überlebenden aus dem gemeinschaftlichen Vermögen einer Ehe getätigt werden kann, auch wenn ein Ehegattentestament besteht.

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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nicht alle Personen, die gesetzliche Erben des Erblassers sind, sind auch berechtigt, den Pflichtteil verlangen zu können. Nur die nächsten Familienangehörigen, das sind die Abkömmlinge (insbesondere Kinder und Enkelkinder), Eltern und der Ehegatte, werden von dem Recht auf den Pflichtteil erfasst.

Vom Pflichtteilsrecht nicht erfasst werden Verwandte wie Geschwister, Onkel, Tante, Neffen, Nichten sowie der nichteheliche Lebensgefährte.

Den Geschwistern Ihres Stiefvaters steht daher kein Pflichtteil zu.

In Ihrem Fall empfiehlt sich ein sog. Berliner Testament. D.h. im Falle des Todes eines Ehegatten erbt jeweils der Überlebende. Stirbt auch dieser, sollen Sie und Ihr Bruder zu gleichen Teilen erben.

Eine Schenkung vor dem Erbfall macht daher eigentlich keinen Sinn.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de



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