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Ehegattennachzug, Deutschkenntnisse bei bestimmten Herkunftsländern


08.02.2018 22:38 |
Preis: 38,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hab in letzter Zeit zumindest versucht, mich in die die Rechtslage zum Ehegattennachzug hineinzulesen. Dabei ist grundsätzlich eine Voraussetzung der Nachweis von einfachen Deutschkenntnissen (Level A1).
Bei meinen Recherchen bin ich auf eine Regelung für 11 Staaten gestoßen, für die eine Ausnahme gilt. Für mich ist hier der Staat Honduras von Bedeutung. Ich bin mir aber nicht ganz sicher wie diese Regelung zu verstehen ist, daher jetzt meine Frage:

Bedeutet diese Regelung, dass wenn ich als Deutscher mit Wohnsitz in Deutschland eine Honduranerin heirate, sie ohne diesen Nachweis ein Visum für Deutschland bekäme?

Oder bezieht sich diese Regelung auf einen in Deutschland ansässigen Staatsbürger aus einem dieser 11 Staaten, der seinen ausländischen Ehegatten nach Deutschland holen möchte?

Ich bedanke mich schon vorab recht herzlich für eine Erläuterung dieser Thematik.
08.02.2018 | 22:58

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

leider ist die zweite Variante massgeblich.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 09.02.2018 | 15:29

Vielen Dank für die Antwort, das hatte ich so auch erwartet.

Aber wie ist es mit der Aufenthaltserlaubnis gem. § 28 Abs. 1 S. 1 Nr.1 AufenthG? Diese ist zwar (auf ein Jahr?) befristet, kann aber auch verlängert werden. Ist es richtig, dass hierfür der vorherige Spracherwerb nicht notwendig ist? Denn von dieser Voraussetzung ist im AufenthG nicht die Rede.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.02.2018 | 20:17

Für die Verlängerung gelten die gleichen Regelungen wie für die erstmalige Erteilung. Par. 8 Abs. 1 Aufenthg.

ANTWORT VON

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