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Ehegattennachzug: Ausnahme zum Nachweis der Sprachkenntnisse

08.06.2012 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich (Deutsche Staatsbürgerin) bin seit letztem Jahr mit einer US-Amerikanerin verpartnert (in Deutschland geschlossen), die nun nach Deutschland gezogen ist.

Für den Erwerb des Aufenthaltstitels sind prinzipiell ja nach § 30 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und § 28 Absatz 1 Satz 5 einfache Deutschkenntnisse nachzuweisen (A1). Hierfür gibt es u.a. die Aunahmeregelung nach § 30 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4:

"4. der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten darf." (trifft so weii ich weiss für die USA zu).

Nun meine Frage: Der Begriff "Ausländer" bezieht sich hier ja auf die Person zu der der/die Ehegatte/in nachzieht. Heisst dies meine Partnerin kann hiervon nicht Gebrauch machen? Dann wäre ja Ehegatten aus USA, die zu Dt. Staatsbürgern nachziehen im Gegensatz zu Ehegatten, die zu US-Amerikanern nachziehen benachteiligt?

Vielen Dank im Voraus!

08.06.2012 | 13:38

Antwort

von


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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie vermutet ja richtig. Bei der von Ihnen zitierten Vorschrift muss der schon im Bundesgebiet Ausländer eine solche Staatsangehörigkeit inne haben. Unerheblich ist es, welche Staatsangehörigkeit der nachziehende Ausländer hat.

Hintergrund der privilegierenden Regelung ist die traditionell enge wirtschaftliche Verflechtung der vorgenannten Staaten mit Deutschland.

Dies führt in der Tat zu einer Benachteiligung von Ehegatten von Deutschen


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

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Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

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