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Ehegatte Verlängerung Aufenthaltstitel


03.11.2016 03:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik


Zusammenfassung: Voraussetzungen der Verlängerung des Aufenthaltstitels nach § 28 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Deutsche und mein Mann stammt aus einem Drittstaat (Negativstaat). Er lebt seit unserer Heirat mit mir in Deutschland. Nun steht die Verlängerung des Aufenthaltstitels an.

Welche Voraussetzungen müssen zur Verlängerung seines Aufenthaltstitels erfüllt sein? Ist die Sicherung des Lebensunterhalts eine Voraussetzung?

Mein Mann lebt noch immer von Ersparnissen, weil es ihm schwer fällt Arbeit zu finden. Er nimmt keine staatlichen Leistungen in Anspruch, da er in weiser Voraussicht glücklicherweise einiges angespart hatte.
Ich befürchte, dass mir zu dem Zeitpunkt zu dem das Visum verlängert werden muss Arbeitslosigkeit drohen könnte, sodass ich ALG I in Anspruch nehmen müsste. Meine Sorge ist, dass dies Einfluss auf die Verlängerung des Aufenthaltstitels meines Mannes haben könnte.

Sind meine Sorgen begründet?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie Deutsche sind genießen Sie den besonderen Schutz der Ehe Insofern stellt die Sicherung des Lebensunterhalts keine zwingende Voraussetzung für das gemeinsame Leben in Deutschland. Daher sind Ihre Sorgen im Hinblick auf die mögliche Verlängerung des Aufenthaltstitels Ihres Ehemannes unbegründet.
Die Ausländerbehörde wird vielleicht wissen wollen inwiefern er sich um einen Arbeitsplatz bemüht hatte und Ihrem Mann eventuell die Verpflichtung an einem Integrationskurs teilzunehmen erteilen.

Dadurch das Sie deutsche sind kann Ihr Mann auch ALG II beantragen. Den Bezug von Sozialleistungen darf die Ausländerbehörde nicht als Grund nehmen, um den Aufenthaltstitel zu versagen. Ob ein Anspruch Ihres Mannes auf ALG II besteht kann ich vorliegend nicht beurteilen. Dies kommt auf Ihr Arbeitsverdienst, die Höhe der Wohnraummiete, sowie die Höhe seiner Ersparnisse an.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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