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Eheenliche Gemeinschaft-keine Unterhaltszahlung


30.04.2005 17:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
ich trenne mich gerade von meinen Man der gewaltätig ist.Wir sind beide noch jung und haben keine Kinder.Aufgrund den "Ausraster"habe ich zur Hilfe meinen langjährigen besten Freund nach Hause "geholt",weil mein noch-Man wollte mich nicht in ruhe lassen und war schon wie mein Schatten was mich belastet hat.Ich habe mich zu Scheidung entschieden nach dem mein Man in August meine Kopf gegen Wand geschlagen hat, weil er gerade Lust dazu hatte.Meinen Freund habe ich in November gebeten zu mir zu kommen.Ich komme aus Ausland und mein Freund genau so,deswegen habe ich ihn bei mir angemeldet um Probleme zu vermeiden.

Jetzt hat sich unsere langjährige freundschaft zur eine schöne Beziehung entwickelt.
Ich habe jetzt erfahren von meine Anwältin daß ich keinen Anspruch auf Geld von meinen noch-Man habe.Ich muß dazu noch sagen daß ich nicht arbeite,ich habe noch nie 1 Jahr lang gearbeitet habe in Deutschland und keine sonsige Leistungen beziehe.Jetzt lebe ich davon was ich selber verdienen kann mit verkaufen von verschiedenen Sachen und gezwungen bin auf sozialamt zu gehen.

Ist das wirklich so? bitte um Hilfe, ich möchte nicht zum Sozialamt.
30.04.2005 | 17:24

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ob Ihr Noch-Mann zur Unterhaltszahlung verpflichtet ist, hängt davon ab, ob er hierzu finanziell in der Lage ist. Wenn Ihre Anwältin sagt, dass Sie von Ihrem Mann nichts bekommen. So gehe ich davon aus, dass er hierzu nicht in der Lage ist.

Wenn Sie allerdings eine Arbeitserlaubnis haben, können Sie auch Arbeitslosengeld II ( ALG II) beantragen. Für den Antrag wenden Sie sich bitte an das Arbeitsamt. Als ALG II Bezieherin dürfen Sie auch arbeiten. Allerdings sind die Freibeträge sehr gering,
Der Freibetrag beträgt für Nettoeinkommen bis 400 Euro 15 Prozent, für das Einkommen zwischen 400,01 und 900 Euro 30 Prozent und zwischen 900,01 und 1500 Euro wieder 15 Prozent.
D.h. sollten Sie 400 Euro verdienen, dann bleiben Ihnen nur 15 Prozent übrig.

Ferner werden bei Bedarf auch die vollen Mietkosten bezahlt. Wenn Sie jedoch mit Ihrem Freund dauerhaft zusammenleben, dann besteht das Risiko, dass der Verdienst Ihres Freundes vom Amt berücksichtigt wird und Sie dann kein Arbeitslosengeld II bekommen würden. Deswegen ist es meist besser, wenn man Arbeitslosengeld II beantragt und alleine in einer Wohnung lebt. Sie sollten dies dann mit Ihrem Freund absprechen, ob er Sie evtl. finanziell unterstützen will und kann.


Mit freundlichen Grüßen


Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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