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Ehe und erbvertrag


03.03.2006 01:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Ich habe als einziges Adoptivkind meiner Eltern vor 2 Jahren Haus und Grund geerbt.
Meine Eltern schlossen 1957 einen Ehe und Erbvertrag. Ich wurde 1963 adoptiert. In diesem Vertrag setzen sich meine Eltern gegenseitig zum Erben ein und nach dessen Tod ihre Abkoemmlinge.
Nun ist es so dass ich vor einem Jahr in die Dom.Rep. gezogen bin. Mein Sohn wohnte zu diesem Zeitpunkt in dem von mir geerbten Haus und sollte die Wohnung letztes Jahr raeumen da diese neu vermietet war. Dies tat er nicht und lebt seither Miet und Nebenkostenfrei in der Wohnung.
Gegen meinen Sohn und dessen Frau leauft eine Reaumungsklage.
Nun habe ich erfahren dass mein Sohn behauptet ich habe ein Testament verschwinden lassen in dem er als einziger Erbe bedacht war. Dafuer benennt er auch eine Zeugin und zwar handelt es sich dabei um meine leibliche Mutter, die nach dem Tod meiner Eltern versucht hat mich abzuzocken. Eine Weile habe ich sie finanziell unterstuetzt aber irgendwann den Geldhahn zugedreht da ihre Forderungen immer groesser wurden.
Nun versucht sie mit allen Mitteln mir zu schaden.
Allerdings gab es vor dem Tod meines Vaters, der nach meiner Mutter verstarb ein Gespraech zwischen mir, meinem Sohn und einen Neffen meines Vaters, in dem mein Vater wortwoertlich erklaerte das kein Testament vorhanden sei und der Ehe und Erbvertrag zum tragen kommt.
Nun will mein Sohn beim Termin der Reaumungsklage behaupten dass er Erbe sei und benennt die o.erwaehnte Zeugin.
Meine Frage:
Kann durch solch eine Behauptung die Reaumungsklage ausgesetzt werden?
Angenommen, der Neffe meines Vaters bestaetigt die Aussage meines Vaters nicht, kann man ihn vereidigen lassen?
Falls der Neffe meines Vaters die Aussage verweigert, was passiert dann?
Was glauben Sie, wie die Rechtslage ist und was schlimmstenfalls passieren kann?
03.03.2006 | 09:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Folgende Gesichtspunkte werden aufgrund Ihrer Darstellung entscheidend sein.
Sollten die Tatsachen anders sein, ist auch die Einschätzung möglicherweise eine Andere.

1. Die Rechtslage sieht so aus, dass Ihr Sohn beweisen muß, dass ein anderes Testament existiert hat und Sie es vernichtet haben.
2. Aber selbst wenn er das könnte, besteht der Ehe-und Erbvertrag (in notarieller Form?!). Dieser kann nur von beiden Parteien geändert werden. Nach dem Tod der Mutter kann eine Änderung über im Erbvertrag geregelte Sachen nicht geändert werden. Somit wäre ein nachträglich erstelltes Testament, welches Regelungen aus dem Erbvertrag betrifft, unwirksam.

Für eine weitere Beratung müssen Sie einen höheren Einsatz bieten.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

Weiler Rechtsanwälte
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80331 München

Tel: (089) 20604130
kanzlei@weiler-rechtsanwaelte.de


Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2006 | 14:51

Kann man einen Ehe und Erbvertrag der beim Notar gemacht wurde, durch ein Testament, das von beiden unterschrieben wurde,aufheben, ohne den Ehe und Erbvertrag zu aender oder loeschen zu lassen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2006 | 14:58

Ehegatten können durch ein gemeinschaftliches Testament den Erbvertrag aufheben. Einseitig ist die Aufhebung nur mit notareller Zustimmung des Parnters möglich

ANTWORT VON

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