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Ehe mit einer Ausländerin


13.12.2007 21:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Im Januar 2008 ist ein Bekannter mit einer Ausländerin 5 Jahre verheiratet.Die Ehe lief mehr schlecht als recht. Sie behauptet, dass er die Ehe nicht vollzogen hätte, damit sie in ihrer Heimat als Jungfrau gelten kann und wieder an den Mann gebracht wird. Die Ehe bedeutet für sie die deutsche Staatsangehörigkeit und für die Familie in Indien zu sorgen. Ihr Mann war ihr völlig egal. Der Ehemann lag wegen psyiische Vorfälle und Herzattacke mehrmals im Krankenhaus. Es kam kein Besuch. Wochenlang kam sie ohne Gründe oder Mitteilungen an ihren Mann nicht nach Hause. Bei Annäherungen ihres Mannes, verweigerte sie sich. Als sie dann die deutsche Staatsangehörigkeit hatte nahm dieser Zustand weiter zu. Absolut gab es keine Gemeinschaftlichkeiten. Sie benötigte ihren Mann unter Druck, dass er ein Besuchervisa für Vater und Bruder zu bewilligen. Was er auch tat. 1 Woche vor dem Ablauf des Besuchervisas der Beiden, verließ sie ihren Mann und der Bruder tauchte irgendwie in Deutschland unter. Sie stellte eine Forderung an ihren Mann, dass er eine Summe von 10 000 € zahlen solle, dann würde sie ihn in Ruhe lassen. Das zum groben Umfang des Anliegens. Der Bekannte ist seelisch am Ende er braucht Hilfe. Kann er die Ehe annulieren lassen oder ist eine Scheidung ratsam. Er möchte nicht seine Pensionanteile verlieren.Eigentlich ist es eine Vörtäuschung falscher Tatache die Einbürgerung erfolgt, damit der Aufenthalt in Deutschland gesichert ist. Auch die Ausländerbehörde gibt über das Verschwinden des noch Schwagers keine Auskunft, obwohl mehrmals darum gebeten wurde.
Was ist zu machen? Vielen Dank für ihren Rat.

Mit freundlichem Gruß
A. Singh

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Grundsätzlich sollte sich Ihr Bekannter in jedem Fall – auch räumlich – von seiner „Ehefrau“ trennen.

Nach den Schilderungen kann davon ausgegangen werden, dass hier eine Eheaufhebung grundsätzlich möglich ist. Diese ist im Gegensatz zur Scheidung auf Rechtsfehler bei der Begründung der Ehe ausgelegt. Dies wäre im Vergleich zu den üblichen Scheidungsfolgen von Vorteil. In Frage käme hier die Alternative der arglistigen Täuschung. Offensichtlich galt es nur die Staatsbürgerschaft und Geld zu erlangen. Die Aufhebung erfolgt durch Gestaltungsklage beim zuständigen Familiengericht. Es gelten Fristen. Daher sollten Sie umgehend in der doch relativ kompliziert gelagerten Angelegenheit alsbald einen familienrechtl. orientierten Kollegen/in vor Ort aufsuchen.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
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