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Ehe-bzw. Scheidungsvertrag


23.10.2007 08:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
im März 1997 unterschrieb ich einen Ehevertrag, dessen Bezeichnung aber irreführend ist, da es sich um einen Vertrag zur Scheidung handelte.In diesem Vertrag wurde damals meinem Ex- Ehemann das gemeinsam abbezahlte Haus zugesprochen, mit der Verpflichtung einer Ausgleichzahlung an mich. Diese muß jedoch nur unter den best. Voraussetzungen erfolgen.
1.bei Veräußerung des Grundstückes
2. bei Zwangsmaßnahmen( Zwangsverwaltung, Zwangsversteigerung)
3. in seinem Todesfall
Die Umstände, die zu meinem damaligen Auszug führten, waren geprägt von einer starken psychischen Belastung. Ich hatte berechtigte Sorge um meine zu dem Zeitpunkt 7 und 2 Jahre alten Kinder.Sie zu schützen war auch ein großer Entscheidungsfaktor für die Trennung.Nun bekam ich vor einiger Zeit von einer Anwältin den Hinweis, daß dieser Vertrag zu meinen Ungunsten verfasst wurde.Kann ich diesen im Nachhinein,noch anfechten?Der Kindesvater zahlt nun keinen Unterhalt mehr an die ältere, inzwischen studierende Tochter und hat diesen auch für die jüngere(14)schon bis zum 18. Lebensjahr begrenzt.Einen Anwalt kann ich mir leider nicht leisten.
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Ratsuchende,


allein die Tatsache, dass ein Vertrag für eine Partei ungünstig ist, führt für sich betrachtet nicht zur Anfechtbarkeit der Vereinbarung.

Dazu müssten weitere Voraussetzungen, wie Täuschung oder Drohung bzw. ein Irrtum Ihrerseits vorhanden sein.

Dieses kann ich aber dem von Ihnen wiedergegebenen Sachverhalt so nicht entnehmen, da die psychische Belastung so nicht ausreicht. Hier müsste die Grenze zur Drohung näher dargelegt werden, waas aber sicherlich eine individuelle Beratung notwendig macht.

Daher sollten Sie SOFORT einen Anwalt auf jeden Fall aufsuchen, um Einzelheiten noch zu klären, da die Anfechtung auch an bestimmte Fristen, je nach Anfechtungsgrund, gebunden sind.

Hier besteht ggfs. die Möglichkeit, beim Amtsgericht Beratungshilfe zu beantragen, so dass der Anwalt dann - bis auf eine geringe Gebühr - mit dem Amtsgericht direkt abrechnet.

Auch hinsichtlich des Kindesunterhaltes sollte eine Beratung erfolgen, wobei die volljährige Tochter den Anwalt selbst aufsuchen sollte.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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