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Ehe: Alternative zu Grundbucheintrag nach Schenkung einer Immobilie durch Eltern

| 02.09.2008 15:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Eltern haben vor, mir ein Grundstück zu schenken. Mein Mann und ich möchten auf diesem Grund im nächsten Jahr ein Haus bauen. Das Grundstück grenzt an das meiner Eltern an, bzw. ist aktuell (vor Schenkung) ein Teil eines großen Grundstücks, auf dem das Haus meiner Eltern steht.

Im Grundbucheintrag nach der Schenkung wollen meine Eltern nur mich berücksichtigen.

Zur Sicherung der Baufinanzierung müssen wir das Grundstück mit einer Grundschuld beleihen, um die Bausumme zu finanzieren. Für die Finanzierung möchten wir beide, mein Mann und ich, gemeinsam unterzeichnen.

Mein Mann und ich haben im vergangenen Jahr geheiratet und keinen Ehevertrag abgeschlossen, leben also in Zugewinngemeinschaft. Wir besitzen beide keine weiteren Werte wie große Eigenkapitalmengen o.ä.

Nun mein Fragen:
Welche Möglichkeiten gibt es für uns, eine vernünftige und faire Regelung zu finden?

Ich werde nach der Geburt unseres Kindes im Januar 2009 in den nächsten Jahren nur vermindert arbeiten können. Daher befürchte ich, dass ich im Falle einer Trennung/Scheidung nicht nur das Grundstück verkaufen muss, sondern ggfs. noch stark verschuldet bin, wenn ich ihn nach der Schenkung direkt mit ins Grundbuch eintrage. Ich möchte auch den ursprünglichen Sinn der Schenkung meiner Eltern , dies möge "mein" Erbe sein, gern erhalten; speziell da wir dann Nachbarn werden.

Auf der anderen Seite soll mein Mann auch einen Sicherheitswert für die gemeinsame Finanzierung haben, damit er nicht bei Trennung / Scheidung leer ausgeht. Er wird allein einen großen Teil der Finanzierung tragen und soll nicht benachteiligt sein.

Kann mein Mann bspw. auf den Wert des "Grundes" verzichten, am Haus aber dennoch partizipieren? Oder ist das in der Umsetzung unrealistisch, so dass mir nur der gemeinsame Eintrag ins Grundbuch bleibt?

Herzlichen Dank für eine Antwort!


Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für das Einstellen Ihrer Frage, welche ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhaltes und aufgrund des von Ihnen gebotenen Einsatzes gerne wie folgt beantworten möchte:

Für die von Ihnen geschilderte Problematik kann in der Tat eine Lösung gefunden werden, die Ihnen, Ihrem Ehemann und auch Ihren Eltern gerecht wird. Die Option, die sich hier spontan anbietet, wäre natürlich der Abschluss einer notariellen Trennungs - bzw. Scheidungsfolgenvereinbarung, in denen die Interessen Ihres Ehemannes ausreichend berücksichtigt werden können.In dieser könnten Sie auch bereits zum jetzigen Zeitpunkt Ansprüche auf Zugewinnausgleich festlegen, oder die Immobilie aus dem zugewinn herausnehmen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass für einen Betrag von 25,00 € eine solche Vereinbarung nicht entworfen werden kann. Sollte es jedoch Ihr Wunsch sein, dass ich für Sie einen Entwurf einer solchen anfertige, dürfen Sie sich selbstverständlich gerne mit mir in Verbindung setzen. Bezüglich der Kosten lässt sich sicherlich eine Lösung finden, der hier gesetzte Einsatz kann dann in Abzug gebracht werden.

Bis dahin verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

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"Vielen Dank, damit weiss ich, dass ich einen notariellen Vertrag erstellen kann, der mir und meinem Mann weiterhilft. Genau das war die Frage.
Mir ist klar, dass bei 25 Euro Einsatz kein ausführlicher solcher Vertrag beinhaltet sein kann, sondern es ging mir nur darum, ob es Alternativen gibt und wenn ja, wie wir am Besten weiter vorgehen.

"
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