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Ebayverkauf /Anwaltsgebühren


10.05.2007 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Elmar Dolscius



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe eine Anfrage wegen eines Handys ,welches ich bei Ebay verkauft habe.
Im April habe ich ein neues Handy unbenutzt und ca.5 Monate alt in Originalverpackung, als Sofortkauf für 50,00 € angeboten.
Der Käufer meldete sich nach Erhalt und meinte dass das Akku angeschrammt ist, ein veraltetes Ladegerät hat und angeblich die Kopfhörer voller Ohrenschmalz sind.
Ich habe ihm mitgeteilt das dies nicht stimmt und ich das Handy nicht benutzt und auch das dieses so verschickt wurde, wie ich es erhalten habe.
Nach ca.3 Wochen meldetet sich ein Anwalt bei mir und verlangte eine Wertminderung von 20,00 € ,falls ich diese nicht innerhalb von 1.Woche zahle , wird er den Fall als Betrug meinerseits weiter verfolgen.
Da ich nicht betrogen habe und mir dieses auch nicht von diesem Anwalt unterstellen lassen wollte, habe ich an ihn die 20,00 € überwiesen.
Jetzt folgte das nächste Schreiben von Ihm in dem er mich auf forderte noch die Anwaltskosten zu übernehmen!

Hier die Auflistung:

Gegenstandswert: 50,00 €
Geschäftsgebühr-1,3-§§13,14 Nr.2400 VV RVG 32,50 €
Post- und Telekomm.Nr.7002 VV RVG 6,50 €
-----------------------------------------------------------------------------------
Zwischensumme netto 39,00 €
Zzgl.19% Mwst Nr.7008 VV RVG 7,41 €
Gesamtbetrag 46,41 €

Meine Frage :Was kann ich tun und muss ich die Kosten zahlen ?
Ich habe nicht betrogen und auch diesen Anwalt nicht beauftragt.


Vielen Dank für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Stynfalla

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage summarisch auf der Basis der mitgeteilten Informationen.

Sofern Sie das Handy ohne Ausschluss der Gewährleistung verkauft haben, hätte der Käufer die Wertminderung geltent machen können, sofern die behaupteten Mängel vorgelegen haben. Die Frage, ob diese Mängel vorgelegen haben, hat sich durch die Zahlung der 20 Euro jedoch erledigt, da Sie damit das Vorliegen eines Mangels konkludent anerkannt haben.

Da Sie die Aufforderung des Käufers zunächst ignoriert haben, durfte dieser auch einen Anwalt einschalten. Aufgrund Ihrer Weigerung, waren Sie für diese Einschaltung verantwortlich und müssen somit auch die Kosten tragen.

Etwas anderes wäre es gewesen, wenn Sie keine Zahlung geleistet hätten. Dann hätten Sie den Mangel auch nicht anerkannt und die Gegenseite hätte ihre Ansprüche gerichtlich durchsetzen müssen, was bei diesem Streitwert unwahrscheinlich gewesen wäre (allerdings dennoch möglich).

Nunmehr können Sie nur noch zwei Dinge tun:

1. Sie zahlen die Gebühr des Anwalts und die Angelegenheit ist damit erledigt.

2. Sie zahlen nicht. Dann muss der Anwalt seinen Anspruch durch eine Klage oder ein Mahnverfahren durchsetzen. Hierbei könnten Sie dann vorbringen, dass kein Mangel vorgelegen hat. Allerdings müssten Sie im Falle eines Unterliegens alle angefallenen Kosten tragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.05.2007 | 14:00

Hallo,
Vielen Dank für die schnelle Beantwortung der Frage.Werde wohl die Gebühren bezahlen obwohl ich mir nichts zu Schulden kommen lassen habe.
Trotzdem hätte ich da noch eine Frage zu den Gebühren welche mir da berechnet wurden,da diese mir zu hoch erscheinen.Bei einem Wert von 50,oo € sind die Gebühren sehr hoch.Wie werden diese berechnet?
Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.05.2007 | 16:13

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten darf:

Die Gebühren werden nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) berechnet. Bei einem Streitwert von 50 Euro liegt die Gebühr in der Tat bei 32,50 Euro. Auch die restlichen Gebühren entsprechen der RVG.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage damit abschließend beantworten konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt

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