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Ebaybetrug international über Interpol gesucht

| 28.07.2018 19:29 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um die sog. Öffentlichkeitsfahndung des BKA (für "Interpol").

Hallo. Ich befinde mich seit über einem Jahr in Ausland, da ich meinem Ex entkommen musste. Dieser machte ein Leben für uns in Deutschland unmöglich.

Jetzt bin ich in einer finanziell präkeren Situation. Die Rückkehr nach Deutschland erscheint mir unmöglich, da ich dort viele Schulden hinterlassen anhand und auch ein Inkassoverfaheen abgebrochen habe...und der verrückte Kindesvater hält sich aich in Deutschland auf.

Meine Frage: Bei begangenem Ebaybetrug, ab welchem Betrag würde ich International also über Interpol ausgeschrieben.

Und wie hoch sind die Chancen das in einem Betrugsgall unter 15000 Euro ein Land wie Marokko mich die Suche nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern auch nach mir sucht.
Wo kann man überall gefasst werden? Nur bei Gtenzübertritten und Polizeikontrollen oder auch schon bei schulanmeldung etc?

Tut mir leid sie mit einer Frage so offensichtlich krimineller Pläne zu belästigen, aber derzeit fällt mir kein Weg ein meine Kinder anders zu ernähren.

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Gerne zu Ihrer Frage:

„Bei begangenem Ebaybetrug, ab welchem Betrag würde ich International also über Interpol ausgeschrieben."

Antwort:
The International Criminal Police Organization (ICPO), also die von Ihnen als Interpol bezeichnete kriminalpolizeiliche Organisation interessiert sich nicht für zivilrechtliches Forderungsmanagement.

Vielmehr setzt eine Öffentlichkeitsfahndung durch das Bundeskriminalamt veranlasst, folgendes voraus:

Bei namentlich bekannten Straftätern muss aufgrund eines Haftbefehls eine internationale Fahndung mit dem Ziel der Festnahme zwecks Auslieferung bestehen,
es muss sich um eine Straftat von erheblicher Bedeutung handeln, - sehe ich Ihren Angaben zur Folge nicht.
es muss die Zustimmung der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft zur Öffentlichkeitsfahndung im Internet vorliegen
der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit muss in besonderem Maße berücksichtigt werden. (Qu.: BKA Wiesbaden)

Was Ihre Schilderung zum „Ebay-Betrug" u.a. angeht, müssten ansonsten rechtskräftige Verurteilungen vorliegen. Etwaige Ermittlungsverfahren reichen nicht für den Eintrag in einer nationalen (BZR) oder internationalen Datenbank.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 28.07.2018 | 20:48

Danke für die schnelle Antwort, dass ist schon einmal ein beruhigender Gedanke. D.h.ich kann nicht gesucht werden, bevor ich verurteilt werde und dies kann ich nicht ohne anwesend zu sein? Ich habe bevor noch nie eine Straftat begangen.

Gibt es denn eine magische Zahl, die wenn man sie erreicht ein Betrug zum schwerwiegenden Vergehen wird und eine internationale Suche in Betracht käme?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.07.2018 | 20:59

Gerne zu Ihrer Nachfrage:
"Gibt es denn eine magische Zahl, die wenn man sie erreicht ein Betrug zum schwerwiegenden Vergehen wird und eine internationale Suche in Betracht käme?"
Antwort: Nein, die gibt es nicht. Es kommt hierauf an: "Grundsatz der Verhältnismäßigkeit muss in besonderem Maße berücksichtigt werden." Dieser Grundsatz lässt sich gerade nicht in einer Zahl festlegen. Gedacht ist da eher an nationale oder internationale Steuer- oder Untreuestraftaten, soweit Vermögensdelikte zu Debatte stehen. Ansonsten natürlich schwere Gewaltverbrechen. Ein vager Anhaltspunkt kann ggf. § 43 des Geldwäschegesetzes (GwG), bieten. Diese Beträge sind vorliegend nicht gegeben.
Frdl. Grüße,
Willy Burgmer
- Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.07.2018 | 22:25

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